Content Marketing-Formate: 19 Blog Post-Ideen für mehr zufriedene Besucher

Jeder Blog-Artikel ist wie ein Produkt: Wenn der Inhalt gut, aber die Verpackung schlecht ist, findet der Content wenig Publikum. Die meisten Blogs nutzen das Potenzial nicht, ihre Themen gut zu verpacken. Es entstehen unhandliche Textwüsten und der größte Nutzen für den Leser versteckt sich irgendwo zwischen Absatz drei und acht. Oft fehlt zudem die Würze: Persönlichkeit und Vernetzung. Die folgenden Ideen sind Vorlagen, mit denen Sie einfacher besseren Content produzieren, der…

  • …begeistert, statt zu langweilen
  • …mehr Chancen auf Reichweite hat
  • …weniger Arbeit in der Produktion macht

Dafür haben wir 44 Blog-Post-Ideen zusammengestellt, die uns besonders gut gefallen und sich in Projekten für unsere Kunden bewährt haben. Damit gehen Ihnen nie wieder gute Ideen für Blog-Artikel aus.

Die DNA eines guten Artikels

Blog-Artikel brauchen mehr als ein Thema, sondern das richtige Format. Das wohl bekannteste ist die Liste: “Die 10 besten, schönsten, stärksten…” – sowas liest man gerne. Der Besucher weiß, was auf ihn zukommt. Beispiel:

10 Tipps fürs perfekte Steak: Das kann man sich merken, der Leseaufwand wirkt überschaubar, das Ziel ist in Sicht; nach 10 Tipps schnell losbraten! Weil es inzwischen so viele Listen gibt, hat sich das Format aber schon wieder abgenutzt.

Dabei gibt es so viele andere knackige Formen, in die Sie ihre Themen gießen können. Und sehr wirkungsvolle Wege, Content zu schaffen, den sonst niemand hat.

Das sollte ein Blog-Artikel leisten:

Für den Leser:

  • Ist einfach und übersichtlich, einprägsam, verständlich, unterhaltsam
  • Macht Lust, weiter zu lesen
  • Trifft konkrete Erwartungen des Nutzers
  • Strahlt Autorität und Vertrauenswürdigkeit aus

Für Sie:

  • Ist einfach zu erstellen
  • Hat niemand anderes
  • Bringt die richtigen Leser
  • Erzielt die gewünschte Wirkung
  • Strahlt Kompetenz aus
  • Hat hohe Chancen auf Reichweite

19 bewährte Blog-Post-Formate für Ihr Content Marketing

Crowdsourced-Post:

Stellen Sie eine spannende Frage an drei bis sechs Experten. Aus den Antworten lässt sich leicht ein umfangreicher, vielseitiger und einzigartiger Blog-Artikel bauen, der nicht all zu viel Zeit in Anspruch nimmt und Sie von den Blogs Ihrer Mitbewerber abhebt. Aber Vorsicht: Sich mit vielen verschiedenen Interview-Partnern abzustimmen, kann sehr aufwändig werden. Zusätzliches Plus dieses Formats: Handelt es sich bei Ihren Interview-Partnern um gut vernetzte Meinungsführer, können Sie von deren Social Media-Reichweite und Reputation profitieren.

Listen-Post:

Bekannt und beliebt – das Format der Liste. Aber wie eingangs erwähnt: etwas abgenutzt. Eine Liste muss was her machen, sonst sticht sie als Format nicht mehr hervor. Und eine langweilige Liste schreckt genauso ab wie trockene Textwüste.

Stellen Sie eine hilfreiche Liste zusammen: Mit Büchern, Alternativen, Tools oder Quellen, die für Ihr Marktsegment von Interesse sind. Die Listen können sowohl positiv, konstruktiv, als auch negativ formuliert sein.

Beispiele:

  • 10 Dinge, die ich von XY (Mensch, Berufsgruppe, Position, Sportart) gelernt habe.
  • 4 Tipps, die dein Leben als/ mit XY einfacher machen
  • Die 5 schlimmsten Fehler, die du als/mit XY machen kannst.

How-To-Post:

Benutzen Sie für dieses Blogartikel-Format neben Text unbedingt auch Bilder, Videos oder Audio-Aufnahmen, um den Prozess eines bestimmten Vorhabens zu dokumentieren. Ziel: Sie zeigen den Lesern in einfachen Schritten, wie sie ein bestimmtes Ziel erreichen. Bleiben Sie dabei konkret und arbeiten Sie nur mit Schritten, die der Nutzer auch wirklich umsetzen kann. Sonst ist Ihr How-To schnell wertlos, weil zu theoretisch.

Problem-Lösung:

Definieren Sie genau ein Problem und bieten Sie die Lösung an. Optimaler Weise hat die gleich mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt zu tun. Diese kurze Art von Blog-Post überschneidet sich teils mit dem Hacks- und dem FAQ-Artikel.

Beispiel: „Hohe Absprungrate im Blog? 10 Text-Kniffe, die Nutzer länger binden

Recherche/ Forschungs-Artikel:

Führen Sie eigene Erhebungen durch und fassen Sie die interessantesten Ergebnisse in einem Beitrag zusammen. Statistiken können Sie einfach selbst generieren, beispielsweise bei survey monkey oder lamapoll.

Tipp: Für aufwändigere Studien von Marktforschungsunternehmen müssen Sie teils tief in die Tasche greifen. Wenn Ihnen das zu aufwändig oder zu teuer ist, fassen Sie einfach relevante Statistiken von anderen Websites zusammen und verlinken Sie die Quellen. Etwas Mühe bei der Recherche kann Ihnen erstklassige Zahlen liefern.

Checkliste:

Checklisten sind beliebt. Sie versprechen, dass komplexe Themen und Prozesse einfach aufgedröselt werden. Welche Probleme haben Ihre Leser immer wieder und wie könnten Sie sie dabei mit einer Checkliste unterstützen?

Beispiele:

  • WordPress aufsetzen: Die große Checkliste vom Aufsetzen bis Datenbank-Backup
  • Die Master-Checkliste für die nächste Individualreise
    Firmennetzwerk absichern: Die häufigsten Schwachstellen zum Abhaken

FAQ-Post:

Interviewen Sie doch mal Ihren Support, mit welchen Kunden-Fragen er sich am häufigsten beschäftigen müssen. Oder sammeln Sie Fragen aus Ihren Social Media Kanälen. Die Chancen stehen gut, dass Kunden auch Google mit diesen Fragen löchern. Umso besser, wenn Sie dazu mit Ihren FAQ-Blog-Artikeln gefunden werden.

SAQ-Post:

Der Should-Ask-Question-Post braucht etwas mehr Kreativität. Was sollten Ihre Kunden wirklich fragen? Damit können Sie elegant Aufmerksamkeit für die Merkmale Ihrer Lösungen schaffen. Hier kann Ihnen wahrscheinlich Ihr Vertrieb oder die Produktentwicklung wichtige Inpulse geben.

Guide-Artikel:

Teilen Sie Ihr umfangreiches Fachwissen mit – und zwar in einem Guide-Post. Der ist nichts anderes als ein detaillierter und ausführlicher Bericht über Ihr Nischenwissen.

Beispiele:

  • Der ultimative SEO-Guide für E-Commerce-Websites
  • Workout-Guide: So nehmen Sie in 10 Wochen 5 Kilo ab

Definitionen (Wiki):

In bestimmten Themenbereichen ist Aufklärung notwendig! Orientieren Sie sich dabei an der Idee von Wiki-Beiträgen. Definition-Posts funktionieren ebenfalls gut als Serie. In diesen Beiträgen sollten Sie sachlich schreiben und auch kontroverse Standpunkte aufgreifen. Das macht Sie im Netz interessant und unterscheidet Sie von 0815-Blogs.

Serien:

Eine Reihe von Artiken, die sich alle um ein bestimmtes Thema drehen. Solche Reihen animieren Ihre Leser, regelmäßiger Ihren Blog zu besuchen. Planen Sie deshalb zum Beispiel einen Monat lang jeden Dienstag eine Post-Reihe oder eine Woche lang Spezial-Beiträge, die ein Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Vom Aufbau funktioniert diese Idee ähnlich wie die Themenwochen im Fernsehen.

So finden Sie Themen, um ihre Nische herum.

Die Kür ist es, um ihre Nische herum wichtige Themen aufzugreifen. Kaum ein Leser hat Lust, plump verpackte Werbung zu lesen, wenn sie keinen deutlichen Mehrwert bietet. Seien Sie also mutig und bringen Sie in Erfahrung, welche Themen für Ihre Zielgruppe noch relevant sein könnten.

Profil-Post:

Schreiben Sie ein Profil über eine einflussreiche Person, die thematisch in Ihren Blog passt. Um mehr Reichweite zu erlangen, kontaktieren Sie die Person über E-Mail, Telefon oder in den sozialen Netzwerken. Wenn Sie Glück haben teilt der Influencer und Multiplikator Ihren Beitrag und Sie bekommen etwas vom Reichweitenkuchen ab!

Interview:

Interviews sind das perfekte Format, um Experten in Ihrem Blog sprechen zu lassen. Das mögen Leser. Am besten hat Ihr Interview-Partner schon Reputation. Aber auch mit weniger bekannten Spezialisten können Sie spannende und einzigartige Inhalte erstellen. Auch interne Interviews mit Kollegen leisten tolle Beiträge zum Nutzwert Ihres Blogs, wenn Sie darin die Fragen und Anliegen von Kunden praxisnah besprechen und klären.

Referenzkunden-Artikel:

Er funktioniert ähnlich wie das Interview. Zufriedene Kunden sind sowieso die besten Werbeträger. Ihre Leser können sich mit den Themen des interviewten Kunden identifizieren, das schafft Vertrauen.

Link-Roundup:

Sammeln Sie Links, die für Ihre Leser interessant sind und veröffentlichen Sie diese in einem Post. Solche Sammlungen können extrem hilfreich sein – bei überschaubarem Aufwand für Ihre Redaktion.

Beispiele:

  • Die 30 besten deutschsprachigen Blogs über Content Marketing und SEO
  • Die 20 besten Ressourcen für erstklassige WordPress-Themes
  • Die besten deutschsprachigen Quellen für Statistiken, Marktdaten und Studien

Zitate-Sammlung:

„Zitate sind Eis für jede Stimmung!“ Fassen Sie Zitate von mehreren Persönlichkeiten oder Medien über ein bestimmtes Themenfeld zusammen und denken Sie daran, die zitierten Personen auf den Post aufmerksam zu machen– sie teilen Ihren Artikel dann vielleicht. Multiplikatoren können hier zum Beispiel andere unabhängige Blogger sein.

Beliebte Blog-Artikel zusammenfassen:

Fassen Sie zum Beispiel eine bestimmte Kategorien Ihres Blogs zusammen und listen Sie Ihre beliebtesten Artikel über einen bestimmten Schwerpunkt auf. So generieren Sie ohne weiteren Recherche-Aufwand einen hilfreichen Blog-Artikel und nutzen bestehende Inhalte ein zweites Mal.

People to follow-Post:

Erstellen Sie einen Post über Personen Ihrer Wahl, die Ihre Leser unbedingt kennen sollten. Das können zum Beispiel interessante Influencer oder Partner Ihres Unternehmens sein. Das Echo können neben dankbaren Lesern auch Shares dieser Personen sein, die Ihnen Reichweite bringen.

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