5 Tipps für Deine ersten Jahre als Texter

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Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, würde ich jetzt nicht dauernd denken: „Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß.“

Erspare Dir den Teufelskreis des Gewusst-Habens. Lerne schon heute die Dinge über die Arbeit als Texter, von denen Du sonst eines Tages sagen wirst: „Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß.“

Tipp 1: Verkaufe Dich nicht unter Wert

Niemand möchte sich zu Beginn seiner Karriere ein zu hohes Preisschild anheften – am Ende bleiben die Aufträge aus. Aber wenn Du gutes Feedback zu Deiner Arbeit erhältst, solltest Du Deinen Tarif schnell erhöhen.

Viele Texter steigern ihren Stundensatz bereits in den ersten Wochen oder Monaten um 50 bis 100 Prozent und machen gute Erfahrungen damit.

Es ist nachvollziehbar, wenn Du am Anfang noch einen vergleichsweise geringen Stundensatz von beispielsweise 20 Euro einforderst. Traue Dich dann allerdings schnell, diesen zu steigern. Wenn Du das nicht tust, wirst Du es wahrscheinlich im Nachhinein bereuen.

Ich habe in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit fast jeden Job angenommen, um über die Runden zu kommen. Die Honorare waren aber vollkommen lächerlich und rückblickend erniedrigend und wenig wertschätzend. Das hätte ich mir am liebsten erspart. Allerdings: Ich habe dadurch auch gelernt, zügig zu arbeiten – Patrick Schröder aus dem Autorenpool der WORTLIGA; zum kompletten Interview gelangst Du hier

Tipp 2: Sei skeptisch gegenüber Texter-Gruppen

Du suchst nach Aufträgen, und auf Facebook frohlockt das gelobte Land: In der großen WORTLIGA-Texter-Studie 2021 gaben immerhin 29 % der Befragten an, Neukunden über Texter-Gruppen auf Facebook zu akquirieren.

Aber diese Gruppen führen selten zu den Jobs, die Du Dir wünschst. Stattdessen prügeln sich hier oft zu viele Texter um zu wenige Aufträge. Das führt leider meist zu unterbezahlten Texten und viel Frust auf Deiner Seite. Einem zu geringen Ertrag steht ein viel zu hoher Aufwand gegenüber.

Tipp 3: Bau Dir ein Netzwerk auf

Etabliere von Anfang an ein Netzwerk mit anderen Textern. Tausche Dich regelmäßig mit Deinen Kollegen aus, und alle werden profitieren:

Wie gestalten andere Texter ihre Preise? Was kann man von der Arbeitsweise anderer Autoren für sich adaptieren?

Oft ergeben sich hieraus sogar Aufträge, weil ein Schreiber gerade zu ausgelastet ist oder ein aktueller Auftrag eher zu Deinem Fachgebiet passt.

Heute ziehe ich schneller die Reißleine, wenn ich merke, dass ich mit einem Kunden nicht harmoniere oder er sich einen anderen Stil vorgestellt hat, und vermittle lieber einen Kollegen, der eher zu ihm passt – Sabine Hutter aus dem Autorenpool der WORTLIGA; zum vollständigen Interview gelangst Du hier

Tipp 4: Investiere in einen Steuerberater

Erspare Dir schlaflose Nächte und sichere Dir viele Vorteile in Bezug auf die Steuer. Das Geld, das Du in einen Steuerberater investierst, ist wirklich gut angelegt.

Investiere Deine geistige Energie lieber in Texte als in Gedanken über Deine Vorsteuerabzugsberechtigung. Die Fachkraft wird ohnehin die bessere Lösung für Deine Situation finden.

Tipp 5: Nutze die Vorteile der Künstlersozialkasse (KSK)

Viele Texter erfahren erst viel zu spät von ihrer Existenz. Die KSK schützt Dich als selbstständigen Texter in erster Linie davor, zu hohe Sozialabgaben oder Versicherungsbeiträge zu leisten.

Spare viel Geld und informiere Dich jetzt auf der Internetseite der KSK.

Hilfreiche Tipps, wie Du Deine Fertigkeiten als Schreiber ausbaust, erhältst du übrigens im Artikel Wie wird man ein guter Schreiber?

Bild: geralt

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