SEO-Texte schreiben: So textest Du für Google und andere Menschen

Als SEO-Texter musste ich seit 2009 oft Unsinn produzieren – Texte für die Tonne, die den Algorithmus zufrieden machen sollten. Der Leser mit seinen Bedürfnissen war egal. Google ist heute anders, Auftraggeber sind anders. Zum Glück! Mit meinen Blogs, vielen Tausenden Besuchern und in meinem Podcast mit Olaf Kopp lernte ich schließlich das meiste über SEO und SEO-Texte. Wie produzieren wir etwas, das der Rede und des Rankings Wert ist? Hier lernst Du, wie Deine Texte bei Suchmaschinen und Nutzern punkten.

Inhalt

Schnellhilfe: Häufig gestellte Fragen über SEO-Texte

Kann ich SEO-Texte generieren?

Nein. Wie die Spezialisten unserer SEO-Text-Expertenrunde bestätigen, müssen SEO-Texte einen Nutzen haben. Generierte Texte sind höchstens denkbar bei Wetterberichten, Sportergebnissen und ähnlichen Fällen; dort, wo Programme menschlichen Schreibern durch Geschwindigkeit überlegen sind und es nicht auf textliches Geschick ankommt.

Welche Länge brauchen SEO-Texte?

Eine optimale Länge gibt es nicht, zumindest ist sie unter Experten umstritten. Eine Tendenz zeichnet sich aber ab. Hier liest Du die Antworten meiner Interview-Partner zum Thema SEO-Text-Länge

Was ist ein SEO-Text?

Die Antwort überrascht: Nach Meinung der Experten gibt es keine SEO-Texte mehr. Nicht mehr so, wie wir sie uns noch vor ein paar Jahren vorgestellt haben. Peer Wandiger, erfolgreicher Blogger und Betreiber von Selbstständig im Netz sagt, „dass jeder Text, den ich schreibe, Google-Traffic bekommen soll. Ich wüsste nicht, warum das mal nicht gewünscht sein sollte“. Das zeigt: Jeder Text kann bei Google erscheinen, wenn wir ihn auf die Bedürfnisse der Google-Nutzer ausrichten.

Welche Tools helfen bei Schreiben von SEO-Texten?

Neben Tools wie der WORTLIGA Textanalyse helfen Tools zum Beispiel bei der Recherche von passenden Suchbegriffen und Themen für Deine Texte. Hier geben meine Interview-Partner preis, welche Tools sie bei SEO-Texten und der Keyword-Recherche einsetzen.

Wie sollte ich einen SEO-Text für die Startseite schreiben?

Wie oben erwähnt, kann jeder Text bei Google erscheinen und reine SEO-Texte gibt es nicht mehr. Wenn Du mit Deiner Startseite bei Google erscheinen willst, brauchst Du dort Inhalte zu den wichtigsten Begriffen und Bedürfnissen, die Deine Nutzer bei Google formulieren. Aber Google listet auch Seiten und Texte, die das Suchwort gar nicht enthalten. Die Suchmaschine wird immer intelligenter. Für den Text auf Deiner Startseite gilt vielleicht noch stärker als für alle anderen Texte:

  • Hol‘ den Nutzer sofort ab und führe ihn auf Deine Angebote und Inhalte.
  • Gestalte den Text übersichtlich und prägnant – fasse Dein Unternehmen, Dein Projekt ansprechend zusammen (dabei hilft Dir unser Kurs für kurze Texte, in dem Du einen Slogan entwickelst und lernst, schnell auf den Punkt zu kommen)
  • Arbeite mit Zwischenüberschriften
  • Beherzige die Tipps auf dieser Seite ganz besonders für Deinen Startseiten-Text. Ihn lesen die meisten Menschen, die mit Deiner Seite in Kontakt kommen.

Merke: Google mag Texte, die Menschen gefallen

Niemand weiß genau, wie der Google-Algorithmus funktioniert. Deshalb sind die folgenden Punkte als Empfehlung aus Erfahrung zu verstehen.

Das Beste: Selbst, wenn Google einzelne der folgenden Punkte nicht so stark gewichtet (oder gar ignoriert), sind sie Pflicht für Texter. SEO ist mehr Optimierung für den Nutzer als für Algorithmen.

SEO ist Optimierung für den Google-Nutzer. Das sagen auch meine Interview-Partner in der Expertenrunde über SEO-Texte

Früher konnten Schreiber den Nutzer außen vor lassen und sich ganz auf die Algorithmus-Pflege und vermeintliche SEO-Gesetze konzentrieren. Heute sind technisch optimierte, aber wenig ansprechende Texte Gift für Deine Seite, weil Du das Publikum damit vergraulst. Bleib beim Schreiben also bei den Bedürfnissen Deiner Nutzer, egal, was Tante Google vermeintlich will oder nicht will.

Wie gute Texte Deine Website in Google nach vorn bringen

Neben guten Inhalten und Reputation im Netz brauchst Du beim SEO-Texten für eigene Projekte vor allem Geduld. Klassischerweise lässt Du Deine Texte eine Nacht liegen, um verborgene Fehler zu finden und Deinen erfrischten Augen die Leser-Brille aufzusetzen. Genauo brauchen SEO-Texte Zeit, einen langen Atem, ja, Liebe. Sei fürsorglich, eine Stütze für Deine Leser. Sie werden es Dir danken. Schreibe Texte, die ihnen beim Suchen und Finden helfen, anstatt bloß auf Rankings zu schielen. Die kommen von selbst, wenn Du oder Dein Texter einen guten Job abliefern.

SEO-Texten heißt, Dir Freunde zu machen bei Google und Nutzern.

Vier Prinzipien für den Start, einfach erklärt:

1. Mach Dich nützlich bei Meister Google

Gute Texte helfen dem Leser. Und genau solche Inhalte will Google in seinen Ergebnissen anzeigen. Google möchte, dass seine Nutzer zufrieden sind; wenn dieser Fall eintritt, sprechen wir von einer guten Search Experience. Die Search Experience ist eine Form der User Experience. Dein Ziel als SEO-Texter sollten also Nutzer sein, die zufrieden mit Deinen Inhalten sind, die sie auf Google finden. Jedes Element im Text, das Deinem Publikum weiterhilft, stärkt den Stand Deiner Seite in der umkämpften Suche.

Soweit die Theorie. Der Algorithmus ist nicht perfekt, deswegen verbesserst Du Deinen Text manchmal, ohne dass sich am Ranking was verändert. Aber das ist in Ordnung – Deine Leser sollen unabhängig von Google zufrieden mit Deinen Inhalten sein. Unzufriedene Besucher sind genauso schlecht für Dich wie keine Besucher.

2. Nutzer kleben an Deinen Lippen und Google klebt Dir ein Fleißbienchen ins digitale Heft

Wenn Deine Texte die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe stillen, bleiben die Menschen länger auf Deiner Seite. Das ist ein Signal für Qualität an den Google-Algorithmus und gibt Deinen Inhalten Pluspunkte.

3. Besucher werden Deine Freunde und wählen Dich in die Sieger-Mannschaft

Suchmaschinen versuchen, die Realität abzubilden – die beliebtesten Seiten zum jeweiligen Thema sollen auch in den Ergebnissen oben stehen. Wenn Menschen Deine Seite gerne immer wieder besuchen, wirst Du in den Augen der Suchmaschine zu einer vertrauenswürdigen Quelle. Das dauert ein paar Jahre und geht nicht ohne Erwähnungen Deiner Seite auf anderen Websites. Einen bleibenden Eindruck im Algorithmus hinterlassen Links auf Deine Inhalte. Sei mit Deinen Texten also die Quelle, auf die andere Autoren mit ihren Links gerne verweisen. Das geht meistens nur, wenn diese Menschen Dich nicht als Konkurrenz sehen.

4. Deal! Gib Besuchern die Hand und lass Google einschlagen

Wenn Deine Texte alle Fragen zum Thema beantworten, haben Menschen keinen Grund, nach Deiner Seite noch weitere Suchergebnisse anzuklicken. Je mehr Menschen Deine Produkte kaufen, Inhalte herunterladen und mit Deiner Seite interagieren, als desto hilfreicher beweist Du Dich.

Liefere keine halben Sachen – keine halbgaren Texte – und begleite Menschen bei ihren Fragen so weit wie Du kannst. Lass Nutzer nicht mit offenen Fragen oder Wünschen zurück. Überlass anderen Seiten nicht den Rest der Arbeit, also Nutzern weitere Antworten zum Thema zu liefern. Verlinke, wenn nötig, in Deinen Texten auf verwandte Inhalte aus Deiner Feder. Werde zum Wegweiser im Google-Hochhaus und Du bekommst mit deinen Texten immer öfter einen Platz in der Chefetage.

Wie vereinbare ich SEO und lesbare Texte?

Früher lasen sich SEO-Texte oft so: Ein guter Anwalt? München ist eine Stadt, in der Sie einen guten Anwalt schnell finden werden. Anwalt und München presste der Texter in diesem Text so oft es geht irgendwie zusammen. Auch dann, wenn es für den Leser zur Qual wurde. Und Google arbeitete ähnlich primitiv: die Suchmaschine prüfte, ob der Suchbegriff Anwalt München in einem Text vorkam – je öfter, desto gewichtiger musste dieser Text sein.

Natürlich wusste Google, dass die beliebteste Seite nicht die war, auf welcher der Begriff am häufigsten vorkam. Aber irgendwie musste man im Hause Google mit dem Bewerten von Inhalten anfangen. Die Häufigkeit eines Suchbegriffs in einem Text war eine einfache Metrik. Und so stopften SEO-Texter im Auftrag ihrer Ranking-geilen Kunden Texte mit Suchbegriffen voll. Da musste Anwalt München zehnmal oder öfter im 300-Wort-Text vorkommen. Koste es, was es wolle.

Texte, die keiner liest, existieren nicht lange

Aber wer liest solche Texte? Und wer vertraut einer Suchmaschine langfristig, die solchen Schrott als Ergebnisse liefert? Da hätte man den Text auch gleich weglassen und nur das Kontaktformular anzeigen können, darüber 20 Mal Anwalt München schreiben – und ja, auch das haben Webseitenbetreiber in den frühen Zeiten von SEO-Texten getan. In weißer Schrift auf weißem Grund natürlich, um nicht zu verwirren. So verstanden SEO-Menschen damals Nutzerfreundlichkeit.

Google wird immer menschlicher – menschelt es in Deinen Texten?

Aber Menschen wollen lesen. Sie wollen erst Informationen und Eindrücke sammeln und dann handeln. Deswegen muss Google gut lesbare, hilfreiche Texte belohnen. Die Suchmaschine muss erkennen, ob ein Text wirklich relevant ist, oder ob er nur so tut; nach dieser Art: Anwalt München, bla bla bla, Anwalt München, bla bla bla, Anwalt München.

Und bei dieser Aufgabe wird Google besser: menschlich zu werden; zu verstehen, ob ein Text seine Aufgabe erfüllt. Es gibt heute im Gegensatz zur Anwalt-München-Zeit immer weniger Gegensätze zwischen Leser und SEO-Texter. Nutzer wollen sich informieren, eine gute Zeit haben, etwas verstehen. Und SEO-Texter liefern gefälligst den Text für diese Bedürfnisse! Sonst fliegen die Inhalte, Seiten, die Marke raus aus dem Index – früher oder später.

Das müssen Deine Texte leisten, um gut lesbar und hilfreich für Google-Nutzer zu sein

Zeige der Suchmaschine und dem Nutzer, dass der Text relevant ist für das Thema, den Suchbegriff 

  • Benutze die Sprache Deiner Leser, aber sei dezent und belästige niemanden.
  • Häufe Wörter nicht künstlich auf, sondern spiele mit Suchbegriffen und Synonymen.
  • Zeige den Lesern, dass es hier um ihr Thema geht. Angefangen bei einer griffigen Überschrift, die das Thema beim Namen nennt.
  • Strukturiere Deine Texte mit kurzen Absätzen und Zwischenüberschriften, Bildern, Tabellen – kurz: mit allem, was passt, damit Besucher den Inhalt einfach verstehen können.
  • Mache den Text scanbar. Hilf ungeduldigen Nutzern, zur passenden Stelle zu springen – mit Überschriften, griffigen Absätzen, einem Inhaltsverzeichnis mit Ankerlinks, wenn technisch möglich.
  • Gliedere Deinen Text logisch mit Überschriften-Tags. Beispiel: H1 ist die Hauptüberschrift, H2 ist eine Zwischenüberschrift, H3 ist ein Unterpunkt davon und so weiter.
  • In Deinen Überschriften darf der Suchbegriff sehr gerne vorkommen! Das zeigt Google, worum es im Text danach geht, und hilft dem Nutzer, sich zu orientieren. Denke daran: Er hat gerade diesen Begriff gegoogelt. Wenn er ihm auf Deiner Seite sofort ins Auge sticht, signalisiert das dem Menschen hinterm Bildschirm: Hier bin ich richtig.

Liefere dem Nutzer schnell eine Antwort und einen Überblick

  • Zögere Antworten nicht hinaus, zum Beispiel mit einer langgezogenen Einleitung. Die will keiner lesen und geübte Nutzer überscrollen sie ohnehin.
  • Google und Benutzer wollen dasselbe: In möglichst kurzer Zeit soll Dein Text eine Antwort liefern. Aber trotzdem sollen sich Deine Besucher angesprochen und wohl mit Deinem Text fühlen. Finde die Balance zwischen Geschwätzigkeit, ausschweifenden Erklärungen und kalter, blanker Information. Komm zum Punkt, aber sprich auch den Bauch Deiner Leser an, damit sie interessiert bleiben. Ein keine Geschichte am Anfang oder eine interessante Frage – sowas reicht manchmal schon, um den Inhalt schmackhaft zu machen.
  • Sei das beste Suchergebnis zum Thema und schweife nicht ab. Erlaubt sind thematische Ausflüge, wenn Du die wichtigsten Fragen und Aspekte für die Nutzer geklärt hast.

Bau den Text hierarchisch auf

  • Siehe auch weiter oben: H1, H2, H3.
  • Ganz oben sind dicht gedrängt die wichtigsten Infos für den Nutzer zum Thema, zum Keyword.
  • Weiter unten geht es um Unterthemen, spezielle Fragen, Aspekte, die nicht jeden Nutzer interessieren.
  • Jeder Nutzer hingegen findet seine Antworten oben. Er kann nach einigen Absätzen aufhören zu lesen, der Rest des Textes ist Zusatz, Vergnügen. Dieses Prinzip kennen wir aus dem Journalismus (das Wichtigste zuerst).

Bau keine Einbahnstraßen

  • Verlinke auf verwandte Inhalte; eigene oder fremde Texte, die dem Leser weiterhelfen.
  • Begleite den Nutzer beim nächsten Schritt mit weiterführenden Links. Schlage ihm vor, wie er sich weiter informiert. Wo er jetzt hin navigiert. Was er noch lesen oder ansehen sollte. Wenn der einzig denkbare Schritt ein Kauf eines Deiner Produkte ist, bring ihn in den passenden Shop-Bereich. Wenn der Leser Dich anrufen oder Dir eine E-Mail schreiben soll, bau Nummer, E-Mail oder Formular in den Text ein.

Arbeite mit Quellen, um dem Text Gewicht zu geben

  • Wenn Du gute Quellen nennst und verlinkst, schaffst Du Mehrwert über Deinen Text hinaus.
  • Du machst Deinen Text zu einem starken Glied in der Kette der vielen verschiedenen Inhalte, die Deine Zielgruppe liest.
  • Ein Link ist manchmal besser als ein Absatz. Verlinke lieber, anstatt den roten Faden im Text zu verlieren.

Arbeite wie ein Designer, wie ein Architekt an Deinem Text

  • Google liefert Nutzern nicht nur Texte, sondern auch Videos, Bilder, Daten. Nimm Dir daran ein Beispiel für Deine Texte.
  • Nutze, wenn hilfreich, Tabellen, Grafiken, Vorlagen, Dokumente zum Download.
  • Du kannst programmieren oder kennst einen Entwickler? Du hast eine Idee, wie ein kleines Tool Deinem Leser weiterhilft? Bau es! Nützliche Tools machen Besucher zu Fans.

Sei spezifisch: Allgemeine Texte gibt es genug.

  • Spezifische Texte sind rar und bekommen mehr Klicks. Sie gehen auf ein Bündel besonderer Fragen eingehen und liefern umsetzbare Antworten. Ich muss mich als Nutzer nicht durch Wüsten unnützer, weil allgemeiner Informationen kämpfen. Google versteht besser, was Dein Text bringt und schickt Dir die passenden Besucher (Anfragen mit Long Tail Keywords).
  • Am Anfang keinen allgemeinen, niemand-interessierenden Unsinn schreiben wie Was ist eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung, wenn der Nutzer doch bereits danach sucht.

Nicht zuletzt: Schreibe gut lesbar nach den Regeln der Verständlichkeit

  • Anregend schreiben, damit das Lesen Freude macht und leicht fällt (das ist Usability-Optimierung in Reinform).
  • Einfach schreiben (zum Beispiel: Satzlängen durchschnittlich bei 12–15 Wörtern halten, lange Wörter vermeiden, kein Passiv, viele Verben benutzen statt Nominalstil).
  • Alles klar gliedern, Sätze, Absätze, den ganzen Text logisch aufbauen. Dazu zählt auch, es dem Nutzer einfach zu machen, schnell zum relevanten Teil im Text zu kommen. Das wurde bereits oben, aber noch nicht oft genug erwähnt!
  • So prägnant wie möglich schreiben, nicht länger als nötig, aber eine wohlklingende Sprachmelodie herstellen.

Tipp: Schreibe mit unserer Textanalyse anregende und verständliche Texte

Was muss rein in meinen Text? Was ist zu viel und wo höre ich auf?

Mir hilft, mich auf die Leser (Kunden, Nutzer) zu konzentrieren. Ich frage mich: Was will der Besucher wissen? 

Antworten gibt eine Kundenbefragung, das ist aber meistens zu aufwändig, wenn es um einzelne Texte geht. Aber auch online können wir viel über die Nutzer und ihre Interessen herausfinden.

Ein Blick auf den Google-Index kann helfen. Wir geben einen passenden Suchbegriff ein und betrachten die Themen, Seiten und Formate auf Googles Ergebnisseite. Sind das Videos? Shop-Seiten? Was steht in den Inhalten drin, welche Themen, Meinungen, Produkte finden wir? Das grenzt ein und gibt uns Anhaltspunkte, welche Inhalte die Menschen bevorzugen. Google schiebt die weniger passenden Inhalte auf die hinteren Seiten. Natürlich spielen dabei auch Beliebtheit und Vertrauenswürdigkeit der jeweiligen Website und andere Faktoren eine Rolle. Was aber auf Googles Seite 1 steht, ist fast immer relevant.

Relevant heißt: Die Ergebnisse treffen die Bedürfnisse der Menschen, wenn sie diesen Suchbegriff eingeben. Und so verrät uns Google viel über den IST-Zustand, was Menschen also zu diesem Suchbegriff wissen, tun, kaufen wollen.

Das haben mein Podcast-Kollege Olaf Kopp und ich ausführlich in dieser Aufnahme besprochen:

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Je nach Thema hilft ein Blick in eines der verbleibenden Web-Foren. Was fragen und diskutieren die Leute auf Facebook, Gutefrage.net oder einem Branchenforum? Ein Beispiel für so ein Branchentreff ist das Foto-Forum fototalk.de.

Die verwandten Suchbegriffe und Vorschläge von Suchmaschinen wie Google oder Amazon helfen uns, die Interessen unserer Zielgruppe zu verstehen.

In der Regel interessieren sich Nutzer sowohl für DSLR- als auch Systemkameras. Das zeigen die verwandten Keywords ganz unten bei Google, wenn ich eine Suche nach „DSLR“ starte.

Wenn Du DSLR eingibst, schlägt Dir Google weitere Begriffe vor, die Nutzer eingeben. Dabei helfen auch Tools wie Hypersuggest. Solche Programme lesen Googles Vorschläge systematisch aus. Andere Tools analysieren die verwendeten Begriffe auf den Webseiten, die zum Suchbegriff erscheinen – sogenannte WDF-IDF-Tools.

Im Gegensatz zu den verwandten Begriffen ganz unten verraten uns Googles Vorschläge oben, dass viele Nutzer eine DSLR als Webcam nutzen wollen:

Hypersuggest liest das systematisch aus und ich entdecke den Begriff „dslr für einsteiger“. Will ich diese Zielgruppe erreichen, ist das ein toller Hinweis. Dann könnte ich diesen Begriff wieder googlen und mir ansehen, was die bestplatzierten Seiten schreiben. 

Tools wie Hypersuggest oder answerthepublic lesen Googles Vorschläge systematisch aus. Du bekommst mehr Durchblick bei der Analyse Deines Themas und Deiner Suchbegriffe. Hier zu sehen: Hypersuggest (Ausschnitt).
Keyword-Tools helfen uns, auf Fragen der Nutzer zu kommen. Bei Hypersuggest zu finden unter dem Punkt „WH-Questions“ (Ausschnitt).
Das sehen wir, wenn answerthepublic die Lupe auf den Suchbegriff „DSLR“ hält (Ausschnitt).

Versuche gar nicht erst, einen Text über ein so mächtiges, allgemeines Keyword wie DSLR zu schreiben. Ausnahme: Der Kunde will es. Dann sollte sich der Text aber auf einen oder mehrere spezifische Aspekte konzentrieren. Sonst wird daraus ein Buch, wenn Du das Projekt ernsthaft angehst.

Klar, du kannst eine kleine Definition einer DSLR bei Wikipedia abschreiben – aber wer will das lesen? Welche Lücke schließt Du? Und mit wie vielen allgemeinen Definitionen muss sich Dein Text dann messen! Also: Du schreibst nicht für Spiegel.de oder ein anderes Schwergewicht? Dann wird die tausendste Nebensächlichkeit à la Was ist eine DSLR-Kamera in den Tiefen des Internets verschwinden.

Bei allgemeinen Begriffen wie DSLR oder Kamera bekommen wir über Online-Analysen mehr Infos, als wir in einem Text verarbeiten können. Irgendwo müssen wir anhalten und eingrenzen. Was davon sind Begriffe und Themen meiner Zielgruppe? Und was für Informationen schaffen es auf Googles Seite eins? Ein gutes Beispiel ist der oben genannte Begriff „dslr für einsteiger“.

Wie finde ich heraus, was meine Zielgruppe sucht und wissen will?

Beim Konzipieren und Schreiben müssen wir die Perspektive des Nutzers einnehmen. Mir helfen dabei diese Fragen aus dem 3×3-Konzept nach Winfried Ruf – aus dem Buch Praxishandbuch Ratgeber-/Nutzwertjournalismus (leicht abgewandelt):

  • Wer ist die Zielgruppe? Welche Probleme und Bedürfnisse haben diese Menschen?
  • Welche Aspekte interessieren die Nutzer besonders?
    • Das zeigen uns unter anderem die Suchbegriffe der Leser
  • In welcher Form nutzt der Text dem Leser am meisten? Wie muss der Text dafür beschaffen und aufgebaut sein?
  • Was will ich vermitteln? Siehe dazu: Kernsatz schreiben, damit Du beim Texten nicht vom Thema abkommst. Dabei hilft Dir die Übung im folgenden Video zum Kürzen von Texten (ab Minute 5:44):
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Wenn wir Fragen beantworten, grenzen wir damit unseren Text ein und machen ihn interessanter. Wenn wir nicht mehr über Produkte schreiben, sondern Antworten liefern, steht der Rahmen – „Wie viel soll ich schreiben?“ – von selbst fest.

Wie schreibe ich SEO-Texte, die Kunden ansprechen und im besten Fall zum Kauf verleiten?

Die Kurzformel lautet: AIDA (Attention, Interest, Desire, Action). Diese Formel kommt aus der Werbung und wir können sie für Überschriften anwenden, für Text-Einstiege, für einzelne Absätze. Immer wieder gilt: 

A: Aufmerksamkeit des Nutzers erzeugen (erregen!)

I: Interesse schaffen und beantworten

D: Vorteile und Problemlösungen dabei zeigen, damit Verlangen entsteht (Produkt, Aktion, am Thema dran bleiben und so weiter)

A: Zum Handeln motivieren!

Aber wie? Als Texter haben wir begrenzt Einfluss. Aufforderungen wie „Kaufen Sie jetzt“ gehen links rein, rechts raus, sind aber besser als nichts.

Mit Konkretheit sprechen wir Nutzer an. Ein absichtlich übertriebenes Beispiel: Wenn Sie als Einsteiger Fotos wie die Profis machen wollen (auch unter Wasser) und wenig Zeit für aufwändige Nachbearbeitung haben, weil Sie so gerne tauchen gehen, ist diese Kamera die richtige für Sie.

Auch das Layout spielt eine Rolle

Ist Dein Text leicht zu überfliegen und macht er Lust auf mehr? Oder ist er so anstrengend zu überblicken, dass der Nutzer die Seite schnell wieder verlassen will? Lädt das Erscheinungsbild des Textes zum Lesen ein?

Verständliche Texte schaffen Vertrauen – Vertrauen fördert Verkäufe

Verständliche Texte schaffen Vertrauen, regen an und sind deswegen bessere Verkaufstexte. Benutze also die Wortliga Textanalyse – auch für kürzere Verkaufstexte.

Kenne die verkaufspsychologischen Prinzipien

Die hat Robert Cialdini erforscht und in einem tollen Buch erklärt: Die Psychologie des Überzeugens. Die Prinzipien sind: Reziprozität, Sympathie, Soziale Bewährtheit, Autorität, Verknappung, Commitment und Konsistenz. Mit diesen Prinzipien können wir auch in Texten arbeiten. Beispiele: 

Reziprozität: Ich gebe Dir tolle Tipps in einem Kategorie-Text, Du schenkst mir dafür Vertrauen.

Sympathie: Ein ehrlich klingender, nicht zu förmlicher Schreibstil schafft Sympathie bei einer jungen Zielgruppe. 

Soziale Bewährtheit: Warum nicht eine zufriedene Kundin des Online-Shops interviewen und O-Töne von ihr in den Kategorie-Text einbauen?

Autorität: Wenn diese Kundin auch noch Expertin für das Thema oder das Produkt ist: perfekt! Mehr Autorität verleihst Du Deinem Text auch, wenn Du passende, bekannte Quellen zitierst: ein staatliches Institut etwa oder einen Experten. Den Expertenstatus bekommt er durch Ausbildung, Anstellung, Titel, Lehrstuhl, und so weiter.

Verknappung: Hier haben wir als reine Texter nur Einfluss, wenn das Marketing mitspielt und wir ein Produkt haben, das knapp ist. Wenn Du selbst der Inhaber bist, kannst Du Dir überlegen, ob Du Dein Angebot verknappst und im Text drauf eingehst.

Wir müssen nicht jedes verkaufspsychologische Prinzip im Text befolgen. Hauptsache, Du schreibst nicht, dass das Produkt ohnehin bei vielen Händlern, an jeder Ecke zu haben ist. Das wäre das Gegenteil von Verknappung und würde den Wert in den Augen der Kunden mindern.

Commitment und Konsistenz: Wir neigen zu Dingen und Taten, die unserem Standpunkt entsprechen. Nutzer, denen ein niedriger Preis nicht so wichtig ist wie Qualität, sollten wir als solche ansprechen. Zum Beispiel: Sie wollen keine Kompromisse machen und wünschen sich eine Kamera, die Ihnen jahrelang erhalten bleibt? Dann empfehlen wir Ihnen Modell X.

Was hat Verkaufspsychologie mit SEO zu tun?

Texte, die Benutzer zum Abschluss bringen, sind gute Texte. Wenn Du etwas mit Deinem Text verkaufen willst, ist es nur ein SEO-Text, wenn er aktiv verkauft. Berate Deine Leser, mache ihnen das Produkt oder die Leistung schmackhaft, kläre ihre Fragen.

Dein Text ist ein virtueller Verkäufer. Niemand braucht einen Verkäufer, der nur plaudert und keine Abschlüsse sammelt.

Google braucht Texte, Inhalte, Websites, die Nutzer zum Ziel führen. Wenn das Ziel ein Kauf ist, muss Dein SEO-Text auch verkaufen! Alle anderen Punkte dieses Ratgebers zu Suchbegriffen, Struktur und Leser-Ansprache gelten davon unberührt.

SEO-Texten heißt, die Bedürfnisse von Lesern zu stillen oder eine Lösung überzeugend in Aussicht zu stellen. Das geht nur durchs Menschen-nahe Informieren und Beraten. Und dasselbe gilt für Online-Verkaufstexte.

Was ist die richtige SEO-Textlänge?

Oder: Warum Dein Thema über die Länge entscheidet

In einem kleinen Raum im Google-Hauptquartier sitzt der wichtigste Mitarbeiter für uns SEO-Texter: Auf einem großen Monitor überwacht er die eine Stelle im Code der Suchmaschine, die festlegt, wie lang ein SEO-Text sein soll. 

Er darf auf keinen Fall einen zu hohen oder zu niedrigen Wert eintragen, denn schließlich haben die Google-Nutzer eine ganz bestimmte Vorliebe.

Nur komisch: Vor zehn paar Jahren galten noch 300 Wörter als Mindestlänge. Dann, so etwa 2013, waren es 500 Wörter. Inzwischen sprechen SEO-Experten davon, dass es schon 5000 Wörter sein sollten, um Google von einem Text zu überzeugen.

Noch komischer: Aus allen Ecken hören wir gleichzeitig, dass wir alle immer weniger Zeit zum Lesen haben. Warum zur Hölle wollen alle dann immer längere Texte auf Google lesen?

Die optimale SEO-Textlänge gibt es nicht

Die optimale oder die minimale Textlänge ist eine Erfindung von Menschen, die nicht bei Google arbeiten. Aber niemand kennt den Google-Algorithmus. Niemand kennt die Mindestlänge für SEO-Texte. Und Du wirst Sie niemals erfahren. Weil so eine Mindestlänge gar keinen Sinn macht.

Richte Dich nach DEINEN Lesern, nicht nach Google

Klar, wenn man der Suchmaschine viele Daten liefern will, ist lang besser als kurz. Aber wer hat gesagt, dass viel auch viel hilft? Geht es am Ende nicht darum, dass Deine Nutzer Deinen Text auch lesen? Damit etwas machen? Darin etwas klicken? Dich anrufen? Deine Produkte kaufen? Dir vertrauen? Gerne Deine Website benutzen? Wie willst Du das schaffen, wenn niemand Deine Texte liest, weil sie 50 000 Wörter lang sind?

Nie vergessen:
Du bist nicht Wikipedia. Wenn Du eine bekannte Marke hast oder in der Lage bist, Inhalte gut genug zu strukturieren, dann kannst Du auch 5000-Wort-Artikel veröffentlichen, die Nutzer lesen. Wenn sie glauben, dass es sich lohnt, werden sie deine Texte lesen. Das ist aber noch lang keine Garantie, dass Du mit diesen Texten SEO-Erfolg haben wirst.

Merksatz: Es kann sein, dass Dein Thema nach einem 5000-Wort-Text verlangt. Überleg Dir aber gut, ob Deine User so einen umfangreichen Inhalt wollen und brauchen.

Was gibt denn dann eine Garantie für SEO-Erfolg?

Menschen weiterhelfen, nützlich sein!

Google will, dass seine Nutzer tolle Suchergebnisse angezeigt bekommen. Sonst sind die Nutzer weg und Google verdient mit seinen Anzeigen kein Geld mehr.

Früher konnten wir mit Tricks wie der Keyword-Dichte dafür sorgen, dass Google uns für ein passendes Ergebnis hielt. Dass die Keyword-Dichte funktioniert hat, war trotzdem nur eine Beobachtung: Wir kennen den Code nicht!

Dann haben diese Tricks aufgehört zu funktionieren. Weil Google schlauer wurde. Weil Google sein Produkt Suchmaschine ständig verbessern muss und will. Denn wer würde auf Dauer schon eine Suchmaschine benutzen, in der schlechte Seiten ganz oben stehen, weil sie einfach die besten Tricks drauf haben?

Manipulation kann nie lang funktionieren

Klar, es ist kein Getrickse, Texte künstlich in die Länge zu ziehen – es ist keine Manipulation, Texte aufzublasen und über alles und jeden darin zu informieren, was uns nur einfällt. Aber es ist auch kein Service am Nutzer. Denn der Nutzer verlang meistens nach eine ganz speziellen Antwort. Es ist nicht nutzerfreundlich, nicht kundenfreundlich. Und damit doch sowas wie Tricksen. Google will eben nutzerfreundliche Suchergebnisse anzeigen, weil nur dann die Nutzer bleiben und wiederkommen.

Was ist die richtige SEO-Textlänge?
So kurz wie möglich! Mach Dir beim Punkt Textlänge folgenden Gedanken: Wie kann ich den Text so kurz wie möglich halten, damit mein Nutzer möglichst wenig Arbeit hat und trotzdem alles erfährt, was er wissen will?

Wie gehe ich sicher, dass Nutzer auf meine Texte finden?

  • Wenn Du immer bessere Inhalte entwickelst, die es tatsächlich verdient haben, bei Google zu erscheinen, dann bist Du im Team! Dann bist Du auf der Seite der Suchmaschine.
  • Was heißt es, immer bessere Inhalte zu entwickeln? Es heißt, Deinen Nutzern mit Deinen Inhalten immer besser weiterzuhelfen. Zu inspirieren. Zu begeistern. Ganz einfach.
  • Frag Dich bei Deinem nächsten Text also: Was muss ich tun, damit der Text Klicks bei Google verdient hat? Was muss ich produzieren, damit Google mich zu diesem Keyword zu Recht listet? Was muss ich tun, damit Menschen meinen Text gerne lesen und drauf bleiben und wiederkommen?
  • Und die wichtigste Frage: Was muss ich schreiben und recherchieren, damit Menschen auch ohne Google zu meinen Inhalten finden? Weil sie sich auf allen anderen Kanälen verbreiten, weil meine Leser über mich reden und mich weiterempfehlen!

SEO-Texte: Expertenrunde

So arbeiten die Profis an ihren Texten für bessere Rankings

Text und Interview: Gidon Wagner

SEO lebt vom Testen. Fabian Auler, Johannes Beus, Marco Janck, Olaf Kopp, Kai Spriestersbach, Robert Weller und Peer Wandiger haben in vielen Jahren viel ausprobiert – und sind heute erfolgreich. Sie leiten kleine und mittlere Agenturen, gut besuchte Blogs, sie beraten global tätige Unternehmen. Manche von ihnen richten bekannte Branchen-Events aus, andere entwickeln sogar eigene SEO-Software mit Tausenden Nutzern. Die Tipps und Ratschläge der SEO-Expertenrunde weiten Deine Perspektive und inspirieren bei der harten, aufregenden und hoffentlich ertragreichen Arbeit an Deinen Texten.

Die SEO-Experten im Kurzportrait

Fabian Auler

Fabian Auler ist seit 2013 in der Welt der Suchmaschinenoptimierung und des Content Marketing zu Hause. Als Fachautor, Blogger und Referent teilt er sein Wissen mit allen Interessierten. Zudem ist er Gründer und Co-Owner der SEO-Agentur Farbentour.

Johannes Beus

Johannes Beus ist Gründer und Geschäftsführer des Seo-Tools sistrix.de. Vor über zehn Jahren war Johannes als SEO-Consultant an guten Google-Rankings vieler Firmen beteiligt, als er merkte: SEO-Erfolg muss transparent und messbar für alle werden. Damit war die Inspiration für die Entstehung von SISTRIX geboren.

Marco Janck

Marco Janck beschäftigt sich seit 2000 mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing. Er ist CEO des SUMAGO Network. Bestehend aus der SEO- und Content Marketing Agentur SUMAGO (www.sumago.de ), der Eventserie CAMPIXX (www.campixx.de) und dem 3D Motion Graphics Studio Wylder (www.wylder.de ). Mit seinem eigenen WAYNE Podcast (https://www.marco-janck.de/podcast/) beleuchtet er die emotionale Welt des Online-Marketings und der Agentur-Welt.

Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO der Aufgesang GmbH. Im Fokus seiner Untersuchungen, Ideen und Arbeiten stehen die Themen digitaler Markenaufbau, Online- und Content-Marketing-Strategien entlang der Customer Journey und semantische Suchmaschinenoptimierung. Sein Blog zählt laut diversen Fachmedien und Branchenstimmen zu den besten Online-Marketing-Blogs in Deutschland. Er ist Mitveranstalter des SEAcamps und Moderator des Podcasts Content-Kompass.

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach ist Inhaber und Chefredakteur von SEARCH ONE. Als freier Mitarbeiter übernimmt die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern von Online-Marketing-Agenturen und den Fachabteilungen größerer Unternehmen. Dort führt er regelmäßige Schulungen, Seminare und Workshops durch, um das Fachwissen der Mitarbeiter auszubauen. Daneben berät Kai Spriestersbach Unternehmen in Technologie- und Marketing-Fragen und ist als Affiliate Publisher tätig. Außerdem produziert und vermarketet er eigene Onlinekurse zur beruflichen Weiterbildung.

Robert Weller

Robert Weller ist Content Experience Consultant, Autor und Speaker. Auf seinem Blog toushenne dreht sich alles um die Synergieeffekte von Content, Design und Marketing. Er ist Autor des Buchs Content Design, erschienen 2021 im Carl Hanser Verlag.

Peer Wandiger

Peer Wandiger ist selbständiger Blogger, Autor und Affiliate. Er lebt von seinen Blogs und Websites und nutzt dafür viele nützliche Ressourcen. Peer schreibt seit mehr als 14 Jahren über seine Selbstständigkeit auf Selbständig im Netz.

Experten-Interview

Wie gehst Du einen Text an, der Google-Traffic bekommen soll?

Fabian Auler: „Die Keywords bzw. Keyword-Sets, die in der Keyword-Recherche ermittelt wurden, bilden die Ausgangsbasis für die jeweiligen Texte. Das Keyword gibt also das Thema vor. In der Keyword-Recherche haben wir außerdem ermittelt, was der Search Intent für das entsprechende Keyword ist. Was für Inhalte ranken in den TOP 5 zum jeweiligen Keyword? Was will der Google-User hier für Informationen haben?

Auch, wenn der Text noch so gut ist – wenn er nicht die Suchintention befriedigt, wird dieser nicht bei Google ranken. Der Search Intent gehört also ebenfalls in das Texter-Briefing.

Fabian Auler

Im nächsten Schritt analysieren wir, welche Fragen im Zusammenhang mit dem Keyword für die User wichtig sind, und fassen diese für den Texter zusammen.

Wichtig: Damit die Rankingchancen steigen, sollte der Text natürlich keine Kopie der Top 5 bei Google sein, sondern er sollte neue, interessante Informationen liefern. Im Bereich YMYL (Your Money Your Life) müssen Seiten einen E-A-T-Filter bei Google passieren. Daher sollten Aussagen immer mit entsprechenden Quellen (Links) belegt werden, um die Glaubwürdigkeit zu stärken.

In den Google-Guidelines wird sehr gut zusammengefasst, was ein Text alles haben muss, damit dieser rankt
(Übersetzung auf OnlineMarketing.de (Link))“

Johannes Beus: „Erstens: Keyword/Themen-Recherche. Für welche Suchbegriffe möchte ich mich bewerben, welche Keywords gehören zu einem Themen-Cluster und werden zusammen auf einer Seite behandelt, ab wo werden neue Seiten erstellt?
Zweitens: Festlegen des Content-Formats. Welches Format eignet sich für dieses Thema am besten? Brauche ich Texte, Diagramme, Bilder, Videos, Audio? Wenn ja, in welcher Länge und mit welchem Fokus?
Drittens: Erstellen der Inhalte. Umsetzung von 1. und 2.
Viertens: Tracking/Optimierung. Dauerhaftes Nachverfolgen des Erfolgs: erreichen wir unsere Ziele? Wenn nein: Anpassen der Inhalte. Ebenfalls: Prüfung, ob sich die Suchintention für das Thema verändert.“

Marco Janck: „Als erstes suche ich mir ein passendes Thema aus und versuche, dafür zwei Haupt-Keywords zu fixieren. Dann fange ich an zu recherchieren und ein Gefühl für das Thema zu bekommen. Was schreiben andere zu dem Thema? Wie gut ranken welche Texte? Welche Suchintention scheint aktuell den Hauptfokus in den Ergebnissen auszumachen?

Dann geht es an die Perspektiven. Für wen ist dieses Thema interessant bzw. wer hat in dem Thema die größten Problemstellungen? Altersgruppen, soziale Unterschiede, technische und emotionale Blickwinkel. Für jeden Bereich versuche ich als erstes einen emotionalen Trigger-Text zu verfassen. Danach schreibe ich zu jedem Bereich 5 Fragen heraus, die beantwortet werden sollten.

So kommen bei 5 Personas oder Zielgruppen schnell 5 Fragen zusammen. Neben der Einleitung versuche ich, jede Frage mit ca. 300 Worten Antwort zu betexten. Sind also 25 x 300 Worte = 7.500 Worte plus Einleitung. Wenn es weniger sein soll, dann nehme ich weniger Personas mit rein. Diese Wortmenge macht aber nur Sinn, wenn ein informationsorientiertes Such-Interesse angenommen werden kann.“

Olaf Kopp: „Ich analysiere als allererstes die zum Thema passenden Keywords, bestimme daraus ein bis zwei Hauptkeywords und Nebenkeywords, meist nach Suchvolumen und Relevanz für das Unternehmen. Diese analysiere ich dann hinsichtlich der klassischen Suchintentionen (info, info-trans, trans-info, trans) und den Micro-Intent [Anmerkung WORTLIGA: Absicht des Nutzers]. Über den Micro-Intent kann ich dann eine Content-Art ableiten (z. B. Listicle, How-to, Defintion …). Auch die favorisierten Medienformate wie Bilder oder Videos kann ich über SERP-Analysen identifzieren.

Zum Schluss mache ich eine TF-IDF-Analyse für das Hauptkeyword und los geht’s.“

Mit irgendeinem Argument muss sich mein Artikel das Ranking verdienen.

Kai Spriestersbach

Kai Spriestersbach: „Je nachdem, ob das Thema oder gewisse Keywords die Vorgabe sind, beginne ich damit, einen Meta-Titel für die Keywords zu finden oder eben die relevanten Suchanfragen für das Thema.

Dafür schaue ich mir die Top 10 bei Google an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was Google für relevant hält und wo sich Chancen für eine Positionierung ergeben. Mit irgendeinem Argument muss sich mein Artikel ja das Ranking verdienen. Das kann beispielsweise sein, dass die Informationen in den rankenden Artikeln veraltet sind und ich mit aktuellen Zahlen und Fakten punkten kann. Manchmal gilt es auch, den umfangreichsten Beitrag zu verfassen oder einen extrem knackigen mit vielen Aussagen als eine Art von Checkliste etc. pp.“

Peer Wandiger: „Also erstmal muss ich sagen, dass jeder Text, den ich schreibe, Google-Traffic bekommen soll. Wüsste nicht, warum das mal nicht gewünscht sein sollte.

Meine Vorgehensweise ist deshalb eigentlich immer gleich. Ich suche mir ein spannendes Thema, das meine Leser interessieren könnte und zu dem ich was Interessantes beizutragen habe.

Dann recherchiere ich, trage Ideen zusammen und baue so eine Struktur für den Artikel auf.

Anschließend schreibe ich den Artikel und baue alle Infos ein, die ich dazu finden konnte bzw. für wichtig halte. Auch Beispiele.

Danach überarbeite ich den Artikel, versuche, möglichst wenig Text-Fehler drin zu lassen, strukturiere ihn, ergänze Grafiken bzw. Fotos und optimiere die Headline.

Natürlich optimiere ich den Text auch hinsichtlich SEO, ohne es dabei aber zu übertreiben.“

Wenn der Suchende auf deiner Seite sein Ziel nicht erreicht, wird deine Seite nicht dauerhaft in den Top-10 von Google vertreten sein.

Johannes Beus

Definition: Was ist ein SEO-Text für Dich und welche Aufgaben erfüllt er?

Fabian Auler: „Es gibt keinen SEO-Text (mehr). Wir schreiben ausschließlich Texte für Nutzer und optimieren auf deren Bedürfnisse. Es geht darum, mit einem Text Lösungen oder Unterhaltung anzubieten. Die Zeiten von sinnfreien Keyword-Schleuder-Texten sind einfach vorbei.“

Johannes Beus: „SEO-Texte, wie es sie noch vor 5 Jahren gab, funktionieren heute in dieser Form nicht mehr. Google lässt sich nicht mehr durch möglichst günstige und lange Texte in die Irre führen, sondern versteht die Intention hinter der Suche. Wenn der Suchende dann auf deiner Seite sein Ziel nicht erreicht, wird deine Seite nicht dauerhaft in den Top-10 von Google vertreten sein. Daher ist Google-Optimierung heute Optimierung deiner Seite auf die Suchintention: nur, wenn du diese erfüllst, hast du Anrecht auf einen Platz auf der ersten Seite. Texte sind dabei, neben anderen Medien, weiterhin der wichtigste Baustein.“

Marco Janck: „Es gibt keinen SEO-Text. Es gibt nur sinnvolle Texte für User. SEO kommt erst mit der Ausformung eines semantisch passenden Gesamtwortkörpers dazu. Der darf den Text aber nicht inhaltlich zerstören.“

Olaf Kopp: „Beim Begriff SEO-Text bekomme ich Zuckungen. Ich weiß aber, was Du meinst. Nennen wir es einen suchmaschinenfreundlichen Text. Dieser ist darauf ausgerichtet, die Suchintention als Suchabsicht eines Nutzers zu bedienen. Landingpage folgt Suchintention.“

Kai Spriestersbach:

„Ein SEO-Text ist für mich im Grunde jeder Text, der in der Suchmaschine indexiert werden soll, um eine bestimmte URL zu einem Keyword(-Cluster) zum Ranken zu bringen.“

„Natürlich muss jeder Webseiten-Text weitere Aufgaben erfüllen, also den Nutzer abholen, informieren, beraten, etwas verkaufen und so weiter. Ein Text sollte niemals nur geschrieben werden, um der Suchmaschine Futter zu bieten. Das wäre eine verschenkte Chance in Sachen Zielerreichung.“

Peer Wandiger: „Reine SEO-Texte gibt es bei mir nicht. Ich versuche, möglichst interessante und hilfreiche Artikel für meine Zielgruppe zu schreiben. Das ist mir das Wichtigste.

Dass man heutzutage diese Texte dann auch noch hinsichtlich Google optimieren muss, gehört dazu.“

Welche Länge ist aus Deiner Erfahrung optimal? Gibt es die?

Fabian Auler: „Nein! Ein Text für eine Über-uns Seite braucht nicht mehr als 100 Wörter zu haben. Ein Text über einen Autor wie Charles Bukowski sollte mindestens 3.000 Wörter haben – es gibt keine Schablone für die Textlänge.“

Johannes Beus: „Es gibt keine perfekte Länge. Je nach Branche, Suchintention und Umfeld kann die erwartete Antwort nur ein Wort umfassen oder aber die Länge eines Buches annehmen.“

„Wichtig ist es daher, im ersten Schritt das perfekte Content-Format zu definieren. Analysiere dafür die Google-Suchergebnisse für dein Thema: mit welchen Formaten und Längen sind andere bereits erfolgreich?“

Marco Janck: „Bei informationsorientierten Suchanfragen zeigen Erhebungen, dass Wortmenge über 3.000 Worten zu besseren Rankings führen können. Ich orientiere mich immer sehr an der Wortmenge der Konkurrenz. Hier versuche ich 500 Worte über der höchsten Wortmenge in den TOP20 zu liegen, wenn möglich ist dennoch ein Mehrwert für den User zu generieren.“

Olaf Kopp: „Es gibt keine optimale Länge. Ich habe bisher im Rahmen von SERP-Analysen noch nie eine Korrelation zwischen Textlänge und Rankings feststellen können. Ein Text ist so lang wie er sein muss, um die Suchintention zu erfüllen. Manche Themen benötigen 3.000 Wörter. Manche nur 400. Da Google aber eine bestimmte Textlänge benötigt, um Content semantisch zuzuordnen und bewerten zu können, würde ich schon 200 bis 300 Wörter als Mindestlänge empfehlen. Natürlich hat ein längerer Text mehr Potential, um im Longtail zu ranken als ein kürzerer.

Kai Spriestersbach: „Optimal wofür? Es gibt keine optimale Länge aus SEO-Sicht und auch nicht aus anderen Perspektiven. Ich würde sagen: so lange wie nötig, so kurz wie möglich!

Texte unnötig aufzublasen und die Informationsübermittlung dadurch unnötig in die Länge zu ziehen ist eine Unart, die wir Pro-Wort-Abrechnungsmodellen zu verdanken haben.

Kai Spriestersbach

Webseitentexte sind keine Prosa und nur in den seltensten Fällen Belletristik.“

Robert Weller: „Die ideale Länge – oder sagen wir besser Umfang – kann nicht pauschal definiert sein. Studien suggerieren immer häufiger, dass long-form Content „die SERP dominiert“, aber welchen Impact hat das auf mein Business? Jeder muss das Ziel seiner Inhalte selbst definieren: Über Rankings und die dadurch generierte Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die sich positiv auf die Markenbekanntheit auswirkt. Oder über Seitenaufrufe, die zum Beispiel durch Anzeigen monetarisiert werden. Oder eben über Conversions, die eine Transaktion im Sinne der Umsatzgenerierung beschreiben. Wieso sollten bspw. kürzere Inhalte nicht auch gut konvertieren können? Es gibt nur eine Antwort auf diese Frage: Teste es!“

Peer Wandiger: „Lange Texte funktionieren oft schon besser, aber das ist nicht das Entscheidende. Der Text sollte so lang sein wie nötig. Ich möchte alle wichtigen Infos und Tipps unterbringen, die für den Leser interessant sind und die ich bieten kann.

Wenn der Text nach 400 Wörtern damit fertig ist, ist das okay. Ich habe einige sehr gut performende kurze Texte. Wenn der Text allerdings 2.000 Wörter lang wird, ist das auch okay.

Ich blähe meine Texte nicht künstlich auf, nur weil das nach Meinung einiger SEOs gerade besonders gut funktioniert.“

Die Nutzung der richtigen Keywords resultiert automatisch aus der Themen-Recherche.

Johannes Beus

Wie arbeitest Du mit Keywords im Text?

Fabian Auler: „So etwas wie Keyword-Dichte geben wir nicht vor. Der Texter soll so schreiben, dass der Leser sofort versteht, worum es in dem Text geht und welche Lösungen er zu erwarten hat. In der Regel wird das dann auch von Google positiv angenommen. Der Texter ist frei von strikten Vorgaben wie der Keyword-Dichte und kann durch diese Freiheit einen super Text für den Leser schreiben.“

Johannes Beus: „Die Nutzung der richtigen Keywords resultiert automatisch aus der Themen-Recherche.“

Marco Janck: „Ich nutze für die Textoptimierung das Tool TermLabs.“

Ich halte Überschriften und Absatz-Anfänge für die wichtigsten Stellen im Text und würde die relevanten Keywords dort platzieren.

Olaf Kopp

Kai Spriestersbach: „Zunächst einmal schreibe ich meinen Text vollkommen losgelöst von irgendwelchen Keyword- oder Termanalysen. Mein Ziel ist es, den besten Artikel zu verfassen, der das gesetzte Ziel erreicht.

Über Tools wie HyperSuggest und Termlabs arbeite ich in der Regel mit einer Liste von W-Fragen, die ich vorab recherchiert habe und deren Beantwortung ich für sinnvoll halte. An diesen hangle ich mich gerne entlang, greife interessante Aspekte aus bereits rankenden Artikeln auf und stricke daraus einen roten Faden, der sich durch den Beitrag zieht und eine nachvollziehbare Geschichte oder einen logischen inneren Aufbau besitzt.

Dann und erst dann überprüfe ich die Termgewichtung mit dem Termlabs TF-IDF Data-Tool. Der erste Check ist immer, ob die Suchphrasen bzw. Keywords, für die der Artikel ranken soll, auch tatsächlich die dominantesten Terme sind. Konkret bedeutet das, dass in einem Text zum Thema „Marketing“ das Wort „Marketing“ den höchsten TF-IDF-Wert haben sollte.

Oft liefert die Analyse der wichtigsten Terme in den rankenden Dokumenten weitere Terme, die für sinnvolle Aspekte stehen, die im Text einarbeite, falls ich dies für sinnvoll halte.“

Peer Wandiger: „Natürlich versuche ich, wichtige Keywords des Artikels häufiger zu verwenden. Das aber nicht allein aus SEO-Gründen. Schließlich soll auch der Leser beim Scannen des Artikels schnell wissen, worum es geht.“

Dem Nutzer muss sofort klar werden, um was es im Artikel geht.

Kai Spriestersbach

An welche Regeln hältst Du Dich beim Verwenden von Suchbegriffen?

Fabian Auler: „Es gibt ein paar Basics, wie dass das Mainkeyword in der H1-Überschrift vorkommen sollte. Jedoch passieren solche Basics bei der Texterstellung oftmals ganz automatisch – ich finde es absolut schrecklich, dem Texter irgendwelche strengen Vorschriften zu machen.“

Johannes Beus: „Auch wenn es abgedroschen ist: schreibe Texte für Menschen, nicht für Crawler.“

Marco Janck: „Ich fokussieren mich auf die Welt der beiden oben genannten Hauptkeywords.“

Kai Spriestersbach: „Dem Nutzer muss sofort klar werden um was es im Artikel geht. Daher verwende ich die relevanten Suchbegriffe im Seitentitel, der Überschrift H1 und meist nochmal im ersten und letzten Satz des Beitrags. Nach Möglichkeit sollte auch die URL den Hauptbegriff enthalten und natürlich die Meta-Beschreibung für eine verbesserte CTR (Click Through Rate).

Ansonsten muss jeder Suchbegriff mindestens einmal, aber so oft wie sinnvoll im Artikel vorkommen. Die Keywords der anvisierte Suchphrase sollten die dominantesten Terme in der TF-IDF-Analyse sein. Proof-Keywords, also Terme, die in sehr vielen der rankenden Dokumente vorkommen, versuche ich ebenfalls zu berücksichtigen. Sie gehören zu einem wichtigen Aspekt, den ich berücksichtigen sollte.“

Peer Wandiger: „Es nicht zu übertreiben, aber auch nicht zu vernachlässigen. Ich nutze das Yoast SEO Plugin bzw. das RankMath Plugin und die helfen dabei, nichts Wichtiges zu übersehen. Aber ich optimiere auch nicht auf diese Plugin-Anzeigen hin, sondern daraufhin, dass der Artikel für die Leser sehr gut lesbar und hilfreich ist.“

Tools blicken nur in die Vergangenheit, wenn es um Suchvolumen geht.

Marco Janck

Wo findest Du Keywords?

Fabian Auler: „Mit ganz verschiedenen Methoden, die wir meistens miteinander kombinieren – sei es über eine Konkurrenzanalyse mit SISTRIX, einer Keyword-Recherche mit dem kwfinder oder mit ahrefs. Das Keyword-Set erarbeiten wir bei der Keyword-Recherche, hierfür werden anfangs in einer Brainstorming-Runde alle wichtigen Begriffe des Kunden gesammelt, um später daraus mit unseren SEO-Tools die besten Keywords herauszufinden. Wir analysieren hierbei u.a. Suchvolumen, Konkurrenz, Search Intent und mehr.“

Johannes Beus: „Es gibt nahezu kein Thema, zu dem es im Internet nicht schon Inhalte gibt. Und Google zeigt uns durch das Ranking deutlich, welche dieser Inhalte den Erwartungen der Nutzer entsprechen (die weit vorne) und welche nicht (die weit hinten). Daher schaue ich mir an, welche Begriffe, Synonyme, Themen und Formate die Inhalte nutzen, die bereits erfolgreich sind.“

Marco Janck: „Grundsätzlich nutze ich den Google Keyword-Planer und SISTRIX für die Keywordrecherche. Jedoch nicht bei völlig neuen Themen. Die Tools blicken nur in die Vergangenheit, wenn es um Suchvolumen geht. Gerade Corona hat gezeigt, dass manchmal der Traffic eher in der Zukunft liegt. Hier muss man sich dann am Bauchgefühl und den Problemen der Menschen orientieren. Empathie hilft hier.

Olaf Kopp: „Keyword-Planer, ahrefs, Termlabs, SERPs und Wettbewerber.¡

Kai Spriestersbach: „Ich verwende ahrefs großartigen Keywords Explorer 2.0, den Google Ads Keyword Planner, HyperSuggest, Termlabs.io sowie die SISTRIX Toolbox um relevante Keywords zu finden und ggf. mit Daten angereichert zu clustern und zu priorisieren.“

Keywords entdecke ich am liebsten im Gespräch mit der Zielgruppe oder durch ein Brainstorming.

Robert Weller

Robert Weller: „Keywords entdecke ich am liebsten im Gespräch mit der Zielgruppe oder durch ein Brainstorming. Daraus ergeben sich nämlich oft Begriffe, die noch gar keine klassischen “Keywords” sind, für die ich aber “als First-mover” eine Nachfrage generieren kann (so wie ich das beispielsweise vor einigen Jahren mit Content Design gemacht habe). Ansonsten nutze ich natürlich den Suchschlitz bei Google, YouTube oder auch mal eine Hashtag-Suche.

SEMrush ist hilfreich, um den größeren Kontext zu definieren und answerthepublic.com eine nette Ergänzung, um Fragen zu identifizieren.

Nachdem (!) ich einen Text geschrieben habe, mache ich dann auch gerne mal eine Termfrequenz-Analyse, derzeit über contentbird, um zu überprüfen, ob ich essenzielle Aspekte eines Themas ausgelassen habe – bewusst oder unbewusst. Die jüngste Ergänzung in meinem “Tech Stack” ist thruuu, das ich ein Stück weit zur Planung sowie abschließend zur Optimierung nutze.“

Peer Wandiger: „Die meisten Keywords ergeben sich aus den Artikel-Ideen, die ich habe. Teilweise schaue ich dann noch in ein SEO-Tool, was wohl noch verwandte Begriffe sind oder nach welcher der Keyword-Varianten die Zielgruppe am häufigsten sucht.“

Verkaufe ich Atom-U-Boote, reicht mir alle fünf Jahre der eine, richtige Besucher.

Johannes Beus

Wie entscheidest Du, ob sich ein Text zum Thema lohnt?

Fabian Auler: „Das hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann so pauschal nicht beantwortet werden. Das Suchvolumen, die Konkurrenz und das Potenzial, Leads über dieses Keyword zu generieren, sind wichtige Kriterien. Oft kann der Kunde zusätzliche Informationen aus seiner Datenanalyse beisteuern, diese fließen dann ebenfalls mit in die Analyse ein. Wir denken, dass es generell wichtig ist, unsere Ergebnisse immer eng mit dem Kunden abzustimmen.“

Johannes Beus: „Das hängt stark vom jeweiligen Business-Case ab: verkaufe ich Atom-U-Boote, so reicht mir alle 5 Jahre der eine, richtige Besucher. Verkaufe ich Massenprodukte an Endverbraucher mit 0,3 Prozent Marge, brauche ich ganz andere Besucherzahlen. Daher ist das Suchvolumen auf den Keywords, für die ich ranken möchte, relevant. Aber mindestens genauso wichtig ist das mögliche Traffic-Potential:

„Durch unterschiedliche SERP-Layouts gibt es Suchbegriffe, bei denen nur wenige Prozent der Nutzer überhaupt noch auf einen organischen Treffer klicken. Diese Fragen muss ich klären, bevor ich Inhalte erstelle.“

Marco Janck: „Es gibt Texte, die schreibe ich nicht nach wirtschaftlichen KPIs, sondern aus dem Bauch heraus. Das sind dann oft Community-Themen. Aus wirtschaftlicher Sicht muss die Seite eine Möglichkeit haben, breit zu ranken. Es muss möglich sein, Traffic aus vielen Quellen zu generieren. Wenn Mitbewerber für 50 bis 100 TOP 10 und hunderte von TOP 100 Keywords ranken (Anm. d. Redaktion: Die gemeinte Metrik ist SISTRIX) und ein hoher prognostizierter Traffic Wert dahintersteht, dann gehe ich das Thema an.“

Olaf Kopp: „Das Potential in Form von Nachfrage. Anders ausgedrückt durch die Summe der einzelnen Haupt- und Nebenkeywords.“

Kai Spriestersbach: „Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Mal ist das Thema aus strategischer Sicht so wichtig, dass ich darüber schreiben muss. Ein andermal habe ich einfach Sendungsdruck und will etwas loswerden.“

„Aus SEO-Sicht ist ein Thema immer spannend, wenn es ausreichend relevanten Suchtraffic zu holen gibt oder ich mir damit Verlinkungen anderer Webseite oder Social Media Shares erhoffe.“

Robert Weller: „Für mich ist das grundsätzlich eine strategische Frage. Wenn ich mich zu einem Thema positionieren will, dann komme ich grundsätzlich über die Story, nicht über die Keywords oder die Suchmaschine als einer von vielen Kanälen. Ich definiere also erstmal, warum ich mich mit dem Thema befasse, wieso ich das kann (Kompetenz, Leidenschaft etc.), inwiefern das für meine Zielgruppe relevant ist (Keywords, Fragen etc.) und wie ich mich differenzieren kann (z. B. durch meine Expertise, Erfahrung, Sichtweise etc.).

Ob ich das in einem Text, einem Artikel oder einer Seite manifestiere, ist dann eher eine Frage der Iteration. Idealerweise fang ich erstmal klein an, um zu validieren, ob meine Story eine Resonanz erzeugt. Wenn die Weiterentwicklung zu einer eigenen Seite (Pillar Page o. Ä.) z. B. zum Zwecke besserer Rankings zielführend ist, dann mache ich das. Meine Erfahrung hat aber gezeigt: ein guter und gut gestalteter Artikel ist oftmals völlig ausreichend.“

Peer Wandiger: „Wenn ich Lust auf den Artikel habe und ich auch das Gefühl habe, meine Leser interessieren sich für ein Thema, dann schreibe ich ihn. Ich bin Blogger und Autor in erster Linie und nicht SEO. Deshalb schreibe ich für Menschen und auch wenn ich teilweise natürlich schon Affiliatelinks etc. im Hinterkopf habe, muss ich den Artikel einfach gern schreiben wollen.“

Müssen SEO-Texter auch Meta Title und Description schreiben können, oder ist das die Aufgabe eines SEO-Kollegen?

Fabian Auler: „Nein, müssen sie nicht. Es ist auch falsch zu denken, dass Title Tag und Description nur einmal vergeben werden und dann nie wieder geändert werden. Der Title Tag ist ein sehr wichtiger Rankingfaktor und sollte regelmäßig getestet und entsprechend verbessert werden.“

Johannes Beus: „Ich bin kein Fan davon, Aufgaben und Verantworten in diesem Fall zu trennen. Wer auch immer eine Seite erstellt, ist für den Erfolg des Inhalts bei Google verantwortlich. Das reicht von der Recherche des Themas über die Definition des Content-Formats bis zum Erstellen des Inhalts inklusive aller notwendigen Metadaten.“

Marco Janck: „Einen guten Titel zu schreiben ist Aufgabe eines guten Texters. Vielleicht sogar die Aufgabe eines extra genutzten Werbetexters. Es ist DER Schlüsselreiz, wenn es um Klick-Wahrscheinlichkeiten geht. Die Description ist auch wichtig, aber im Vergleich zum Titel untergeordnet.“

Olaf Kopp: „In unseren Content-Briefings geben wir den Textern Vorschläge für Title und Description mit. Der Texter kann sich natürlich auch selbst ein Bild von den SERPs machen und dann diese gestalten, um sich abzuheben.“

Kai Spriestersbach: „Es macht aus meiner Sicht absolut Sinn, wenn sich der Texter (der sich mit dem Thema ohnehin im Detail auseinandergesetzt hat) eine catchy Überschrift, einen optimalen Title und eine klickstarke Meta-Beschreibung dazu einfallen lässt. Der SEO-Kollege bzw. die SEO-Kollegin hat für mich hier eher die Aufgabe, dies zu kontrollieren und Hinweise für Verbesserungspotential zu geben.“

Peer Wandiger: „Als Blogger oder Website-Betreiber sollte man heute sicher die Basics der Suchmaschinenoptimierung kennen und dazu gehören auch Meta Title und Description. Allerdings kaufe ich keine Texte ein, ich habe nur einen Mitautor in meinem Blog. Da optimiere ich teilweise die SEO-Angaben, aber die Texte sind schon sehr gut.“

Eine Seite, ein Thema.

Johannes Beus

Konzentrierst Du Dich in SEO-Texten auf einen Begriff, oder auf mehrere?

Fabian Auler: „Wir versuchen immer, um ein Main Keyword ein sogenanntes Keyword-Cluster zu bilden. Beispiel: „Bester Rasenmäher kaufen“ und „Bester Rasenmäher günstig kaufen“ sind sich so ähnlich, dass sie in einem Text beantwortet werden können.“

Marco Janck: „Ich fokussiere mich immer auf zwei Einzelkeywords und hänge ein paar sinnvolle und suchvolumenstarke Mehrwortkombinationen dran. Dieses Set von maximal 10 Worten und Kombination packe ich ins Tages-Tracking meiner Tools.“

Olaf Kopp: „Google rankt Inhalte und nicht Keywords. Von daher berücksichtigen wir Haupt- und Nebenkeywords und wollen dafür gefunden werden.“

Kai Spriestersbach: „Wenn die Zielsetzung ein Single-Term ist, beispielsweise eine Kategorie-Beschreibung über „Marketing“, dann ist dies natürlich der Kern und das Zentrum des Textes. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich dabei andere Neben-Begriffe ignoriere.

Jedes Thema, jeder Begriff muss durch Kookkurrenz relevanter Terme gestützt werden. Das bedeutet vereinfacht ausgedrückt, dass in einem Text zum Thema „Bank“ mit hoher Wahrscheinlichkeit auch „Geld, Kredit, Konto, etc.“ vorkommen, wenn das Kreditinstitut gemeint ist. Und „Park, Garten, Rasen, etc.“ wenn die Sitzgelegenheit gemeint ist. Das lässt sich aus Sicht der Suchmaschine statistisch berechnen und sollte daher auch bei der Erstellung eines guten Textes berücksichtigt werden.“

Peer Wandiger: „Das hängt stark vom Thema ab. Schreibe ich ein Produkt-Review, dann geht es meist nur um ein Hauptkeyword, das Produkt eben.

Aber es gibt auch viele Artikel, die umfangreichere Themen behandeln und da denke ich nicht in SEO-Grenzen. Wenn es Sinn macht für den Leser, mehrere Themen zu behandeln (z. B. zu vergleichen), dann mache ich das.“

Einige Seiten unserer Kunden ranken auch zu Begriffen, die gar nicht direkt im Fließtext vorkommen.

Fabian Auler

Auf wie viele Begriffe konzentrierst Du Dich in Deinen Texten maximal? Gibt es diese Obergrenze für Dich?

Fabian Auler: „In der Regel empfiehlt es sich, erst einmal auf ein Main Keyword zu konzentrieren und dann zu schauen, welche weiteren Keywords zum Text passen könnten.“

Johannes Beus: „Generell: eine Seite, ein Thema. Je nach Thema kann es dort viele Begriffe aus dem Longtail um dieses Thema geben. Eine Durchmischung über mehrere Themen hinweg auf einer Seite (beispielsweise einen Glossar mit vielen Themen auf einer Seite) würde ich aber vermeiden.“

Olaf Kopp: „Das hängt von der semantischen Breite des Themas ab. Du kannst mit einem Text teilweise für mehrere hundert Suchterme ranken.“

Kai Spriestersbach: „Nein. Es muss in den Text, was zu dessen Zielerreichung notwendig ist. Die dafür sinnvollen Begriffe ergeben sich aus der Recherche, dem Wettbewerbsumfeld und der Termanalyse.“

Peer Wandiger: „Nein, da gibt es keine feste Grenze, aber die meisten Artikel sind schon relativ fokussiert auf ein Thema.“

Gibt es noch eine Frage, die ich zum Thema SEO-Texte stellen sollte und was ist Deine Antwort darauf?

Fabian Auler: „Keine direkte Frage, aber ein Tipp am Ende noch: Wir sehen es immer wieder: ein Text kann auch zu hunderten von Begriffen ranken. Einige Seiten unserer Kunden ranken auch zu Begriffen die gar nicht direkt im Fließtext vorkommen. Google wird immer besser darin auch Synonyme zu erkennen. Wenn der Text eine hohe Qualität hat, rankt er oft automatisch ohne irgendwelchen zusätzlichen Textanalyse Tools, die die WDF/IDF Werte ermitteln. Wenn man mit solchen Tools arbeitet, kann sich die Problematik ergeben, dass man damit eine gute Kopie der TOP 10 erstellt, aber damit nichts neues mehr erstellt.

„Google will, dass man Inhalte um neue Informationen erweitert.“

Statt sich auf quantitative Keyword-Dichten zu konzentrieren, sollte man lieber versuchen, seine Texte mit Informationen anzureichern, die man sonst nirgendwo liest. Auch hier gilt: einmal einen Text erstellen und dann wird der schon irgendwie ranken, funktioniert oft nicht. Ein Text sollte stetig erweitert werden, um die Rankings zu halten und ggf. auszubauen.“

Marco Janck: „Text ist nur ein Teil bei der Optimierung einer URL. Vergesst nie die Macht der Bilder und der Conversion-Elemente bzw. setzt gezielt auf Gamification, um die User inhaltlich zu begeistern. Die Kombination von Formaten ist der Schlüssel zum dankbaren User.“

Olaf Kopp: „Warum nutzt Du den Begriff SEO-Text?“
Gidon Wagner (Redaktion): „Weil viele Leser ihn verwenden und ich Dich stellvertretend für die Nutzer frage. Wenn daraus folgt, dass der Begriff sinnlos ist, ist auch das eine gute Erkenntnis für das Publikum.“

Kai Spriestersbach: „Welchen Editor verwendest Du zum Schreiben?“ Hierauf habe ich ehrlich gesagt noch keine gute Antwort. Aktuell schreibe ich in meine Texte in Word. Aber ich wünsche mir einen richtig guten Editor! Am besten mit den TF-IDF-Daten von Termlabs, den W-Fragen aus HyperSuggest, der Lesbarkeitsanalyse der WORTLIGA und einer richtig guten Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Wieso baut eigentlich niemand sowas?“

Peer Wandiger: „Die Frage nach der langfristigen Sinnhaftigkeit von SEO-Texten finde ich spannend. Natürlich ist Schreiben Handwerk und auch SEO ist Handwerk. Dennoch habe ich teilweise bei SEO-Texten und SEO-Textern das Gefühl, dass hier nur noch nach Google geschaut wird. Da fehlt mir das Herzblut und die Leidenschaft für den Text.

Und wenn Google dann in ein paar Jahren mal wieder ganz andere Schwerpunkte bei den Texten setzt, was ist dann mit den alten Artikeln?“

Wie gehst Du mit Bildern, Videos, Tabellen oder anderen Extras im Text um? Mit welchen Elementen arbeitest Du gern und machst gute Erfahrungen?

Fabian Auler: „Es kommt hier wirklich auf den jeweiligen Fall an – ist es ein Text für eine Shop-Kategorie oder ein Text für einen Blog oder Magazin? Hier bieten sich jeweils unterschiedliche Elemente zur Auflockerung an. Bilder, Videos, Tabellen und mehr sind mittlerweile Pflicht für ein gutes, modernes Content Design. Je besser der Text „optisch“ aufbereitet ist, desto mehr Menschen werden diesen auch lesen – und genau das belohnt auch Google früher oder später mit guten Rankings!“

Johannes Beus: „Auch das hängt vom Umfeld ab: welche Medien und Content-Formate sind bereits erfolgreich, was erwarten die Nutzer? Es gibt keine pauschalen Wahrheiten. Für jedes Thema muss man eigene, richtige Parameter finden.“

Marco Janck: „Bilder und Grafiken sind Pflicht, um eine Textwüste zu vermeiden. Videos sind aufwendig und neben der Gamification sicherlich die Content-Königsklasse.
Bedenke: Die Produktion einer Holistischen Landingpage, die eine größtmögliche Tiefe und Breite für den User zeigt, kostet schnell mehrere tausend Euro.
Aber das führt dazu, dass man sich verdammt viel Mühe gibt und das ist dann wohl die Geheime Zutat. Klasse statt Masse.“

Olaf Kopp: „Generell entspricht ein guter Content den verschiedenen Konsumvorlieben eines Nutzers. Über die bereits angesprochenen SERP-Analysen lassen sich die favorisierten Medienformate für ein Keyword oder Thema identifizieren. Darüber bestimme ich die Mediendiversität, die ein Content haben sollte.“

Kai Spriestersbach: „Ich bin ein absoluter Gegner davon, Medien in einen Artikel einzufügen, nur damit ein Bild, ein Video oder eine Tabelle im Beitrag ist. Wenn ich teilweise Kollegen sehe, die schlechte YouTube-Videos der Konkurrenz einbinden, nur um ein Video auf der Seite zu haben, frage ich mich, ob denen die Zielsetzung ihrer eigenen Webseite überhaupt klar ist.

„Wenn es hingegen dem Leser hilft, etwas zu verstehen, zu illustrieren, aber auch um zu unterhalten oder aufzulockern, setze ich gerne Grafiken, Fotos, Videos und andere Elemente ein, die den Text in kleinere Häppchen gliedern oder Informationen über weitere Kanäle ins Gehirn meiner Besucher transportieren.“

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der Erstellung sehr informativer YouTube-Videos gemacht. Diese verbessern die Seite, auf der sie eingebunden sind und können selbst Traffic und Views auf YouTube anziehen. Damit machen diese sich häufig doppelt bezahlt. Leider ist die Produktion von wirklich guten Videos sehr zeitintensiv.“

Peer Wandiger: „Ich versuche, Screenshots, Grafiken und Bilder einzubauen, wenn es sich anbietet und einen Mehrwert für die Leser darstellt. Tabellen nutze ich hin und wieder, aber in Mobil-First-Zeiten sind Tabellen so eine Sache. Selbst,photzo wenn sie reponsive sind, sehen die auf dem Smartphone meist nicht sehr übersichtlich aus.
Videos nutze ich bei ein paar Projekten stärker, aber ich bin eher der Autor. Ich schreibe lieber (lacht).“

Wir bedanken uns bei unseren Interview-Partnern:

Fabian Auler: Farbentour

Johannes Beus: SISTRIX

Marco Janck: SUMAGO

Olaf Kopp: AUFGESANG

Kai Spriestersbach: SEARCH ONE

Robert Weller: toushenne

Peer Wandiger: Selbständig im Netz

Du hast eine Frage zum Thema SEO-Texte?

Schreibe uns an kontakt@wortliga.de und wir bemühen uns, Deine Frage in die nächste Expertenrunde aufzunehmen.