Welche Vorbilder ha...
 
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Welche Vorbilder habt Ihr?


Gidon Wagner
(@gidonwagner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 10 Jahren
Beiträge: 57
Themenstarter  

Welche Autoren verehrt ihr für ihren Stil oder ihre Werke?

Bei Beletristik ist mein Favorit bis heute Der Fänger im Roggen, das Buch hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Beim Sachtext und Journalismus kann ich gar niemanden nennen. Es sind immer einzelne Texte, die mir auffallen. Dieses Buch hat einen schönen, bissigen, knackigen Stil, obwohl es übersetzt wurde: https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/rene_cappon-associated_press_handbuch_journalistisches_schreiben-29699993-produkt-details.html?adCode=432Q30Z22A20L&gclid=EAIaIQobChMI2ZiY_c_X9gIViY1oCR2_DgtpEAQYBSABEgIxn_D_BwE

Ist mir seit meiner Ausbildung im Gedächtnis geblieben ❤️ 

 


Zitat
Jonas D.
(@jonas)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 21
 

Das klingt wie Schleimerei, aber ich mein's ernst: Mein Vorbild ist der Autor G. Wagner.

 Lesen habe ich schon immer gehasst, deshalb kenne ich fast keine Autoren. Auch wenn ein Texter eigentlich viel lesen sollte. Haha.

worteffekt.de


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Gidon Wagner
(@gidonwagner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 10 Jahren
Beiträge: 57
Themenstarter  

@worteffekt Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber mir geht's genauso! Ich hab nie gern gelesen, am ehesten Sachbücher (am liebsten über Journalismus), des Inhalts wegen. In meiner "Szene" (Gaming-Branche) hatte ich viel News gelesen und mich dort inspiriert.. 


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Susanne Vollrath
(@susanne-vollrath)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 5
 

Ich mag Texte, die plaudernd vor sich hin plätschern und dabei trefflich unterhalten.

Mein Lieblings-Lesebuch hat Jeffrey Steingarten geschrieben, Food-Kritiker der amerikanischen Vogue. Es heißt "Der Mann, der alles isst" und handelt von kulinarischen Abenteuern erster Güte.

Mein Lieblingsratgeber ist ein Kochbuch von Sebastian Dickhaut mit dem Titel "Wie koch' ich ...?" So unterhaltsam wie er schmiert niemand ein Butterbrot!

Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (Hakuri Murakami) heißt mein Lieblingsroman. 

Unerreicht amüsant selbst nach dem dritten Mal lesen oder hören sind für mich die Texte von Torsten Sträter und Jochen Malmsheimer.

Und die hilfreichsten Schreibratgeber - jetzt mal unabhängig von einem gewissen G.W. und seinen unerreichten Tools - stammen in meinen Augen von Peter Linden (Wie Texte wirken), Christoph Fasel (Textsorten) und Reiter/Sommer (Perfekt schreiben).


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Gidon Wagner
(@gidonwagner)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 10 Jahren
Beiträge: 57
Themenstarter  

Danke für diese tolle Liste, Susanne!

Und bitte lass meinen Namen neben diesen Urgesteinen nicht fallen – da kann ich nicht schlafen vor Röte! 😀 Danke dennoch!


AntwortZitat
Katarina F
(@katarina-f)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 21
 

Ich bin schon vor Langem zum Ergebnis gekommen: keins.

Ich finde natürlich viele Texte in allen möglichen Medien, die mich ansprechen (selten sind es Copytexte …), manche nur für den Augenblick, andere immer wieder und sogar über Jahrzehnte – und noch mehr von der Sorte, die mir nichts sagen oder mich sogar abstoßen. Ganz normal.

Das heißt für mich aber nie, dass ich so schreiben können möchte wie …

Schreibstile sind so individuell wie die Urheber und deshalb manchmal sogar spannender als der Textinhalt. Ich kann und will nur versuchen, so gut zu werden, wie ich kann. Als Texterin ist es allerdings meine Aufgabe, nicht meinen individuellen Stil voll zur Entfaltung zu bringen, sondern Sprachrohr für andere und Mittlerin zu sein. Klar, als Persönlichkeit kann und will ich dabei nie ganz aus meiner Haut. Und gerade dieses Spannungsfeld finde ich so reizvoll. Ansonsten tobe ich mich anderswo als Autorin aus.

Meine 5 Cents.


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