KI als Lehrer? Zwischen Bildung und Einbildung

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Nutzen wir KI-Tools mit der richtigen Distanz, profitieren wir von ihrer Schnelligkeit. Doch ein falscher Schritt, und wir gehen Fake-Gedanken sowie kalter statistischer Berechnung auf den Leim.

KI-Tools können Lehrer und Mentoren nicht ersetzen. Tun sie es doch, klafft eine Lücke, die keine Software füllen kann. Das belegen Fälle von Teenagern, die Beziehungen zu Chatbots aufbauen und psychisch krank werden.

Wie nutzen wir KI als Werkzeug, ohne es zu vermenschlichen?

ChatGPT und Co. wurden dafür entwickelt, möglichst menschlich zu klingen und das Gespräch am Laufen zu halten. Kinder wie Erwachsene sprechen den Maschinen in der Folge menschliche Eigenschaften zu, wie echte Intelligenz oder Denkvermögen. Das kann nicht nur gefährlich sein, sondern führt zu Fehlern in der Arbeit oder schränkt das Lernen ein.

Der Deutschlandfunk sprach mit mir darüber, warum wir Software wie einen Menschen behandeln und wie wir KI richtig nutzen. Hier kommst Du zur Sendung.

Buchtipp: Wie Kinder mit KI lernen

Mit der Frage, wie Kinder KI als Werkzeug richtig nutzen, beschäftigt sich auch der KI-Experte Kai Spriestersbach im Buch „Kluge Köpfchen mit KI“. Das Buch schrieb er zusammen mit der Spiegel-Bestseller-Autorin Leonie Lutz. Darin erfahren Eltern, wie man einen spielerischen Zugang zu KI findet – das soll Neugier, Kreativität und den Erfolg beim Lernen fördern. Eltern bekommen Tipps, wie sie ihre Kinder stärken und sie verantwortungsvoll begleiten.

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