Kommunikation verbessern: Warum Analyse das Bauchgefühl schlägt
Sprachgefühl ist wichtig. Aber wir handeln zu oft allein aus dem Bauch heraus. Im beruflichen Alltag verlassen sich selbst gestandene Kommunikationsprofis allein aufs erprobte Bauchgefühl.
Analyse?
Das fühlt sich oft nach einer Bremse an, weil Kommunikation unser tägliches Brot ist. Wir sind ja die Experten.
Aber gerade das Analysieren schult unser Sprachgefühl und gleicht es mit der Realität ab. Wie gut kommen unsere Texte und Nachrichten an?
Wie oft analysieren wir ein misslungenes Gespräch oder einen gescheiterten Text im Nachhinein? Denken wir an die vier Seiten einer Nachricht? Sachebene, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell? Fragen wir uns, welche Botschaft beim Gegenüber tatsächlich ankam? Nein, wir agieren, statt zu planen.
Nur mit einer Analyse erreichen wir beim Schreiben und Sprechen unsere Ziele zuverlässiger. Wir sehen in unseren WORTLIGA-Studien zur Verständlichkeit großer Unternehmen und Medien immer wieder: Auch die größten, professionellsten Organisationen wie die Tagesschau kennen die tatsächliche Wirkung ihrer Kommunikation oft nicht gut genug.
Ihre Systeme sind eingespielt, in professioneller Starre. Als ich die Tagesschau nach unserer Medienstudie beraten durfte, war diese Erkenntnis neu für die gesamte Branche. Das sorgte für großes Medienecho.
Wie bringen wir analytisches Denken in die Kommunikation?
Möchtest Du die Kommunikation in Deinem Umfeld verbessern? Motiviere Dich und andere dazu, bewusst einen Schritt zurückzutreten. Fördere den Gedanken, analytischer über Gesagtes und Geschriebenes nachzudenken.
Bau Dir Deine eigene Prüfmatrix. Definiere, welche Ziele Du erreichen und welche Missverständnisse Du vermeiden willst.
Gerade das Analysieren schult unser Sprachgefühl und gleicht es mit der Realität ab. Wie gut kommen unsere Texte und Nachrichten an?




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