Schreibe verständlich, interessant und empathisch – dann freuen sich Deine Kunden, dann sind Deine Texte kundenfreundlich. In diesem Artikel erfährst Du die Schritte zur kundenfreundlichen Kommunikation, frei von abschreckenden Elementen und Formulierungen.

Interessant bleiben: Dem Kunden mit Text das Einkaufserlebnis möglichst angenehm machen

Kann ich kundenfreundliche Texte über Produkte wie Mülleimer oder Schränke schreiben? Unser Kunde KAISER+KRAFT kann das: Der Online-Händler belästigt Kunden nicht mit Platzhalter-Texten der Gattung Was ist ein Mülleimer. Die Firma setzt auf:

Erstens: Informieren, wenn Kunden Rat suchen. Keine Datenblätter in Texte gießen, sondern beim Kauf beraten.
Zweitens: Unterhalten, wo das Produkt sich von selbst erklärt und jede Erklärung in Bla-Bla münden würde.

Unterhaltung muss nicht in Witzen münden. Ich meine kurzweilige Kommunikation, die Kunden gerne lesen. Wie die Musik im Supermarkt oder ein guter Duft in der Drogerie sollen unterhaltende Texte Kunden mit einem angenehmen Gefühl durch den Kaufprozess begleiten.

Wo Beratung nötig ist, übernimmt Text die Rolle des Verkäufers, der mir die Vorteile verschiedener Produkte erklärt. Bei seinem Rat geht er ruhig und empathisch auf meine Situation ein, bringt mich aber auch in absehbarer Zeit zu einer Kaufentscheidung.

Das Ziel von KAISER+KRAFT mit diesen kundenfreundlichen SEO-Texten: Die Reichweite des Online-Shops erhöhen. Mit Kommunikation, die die Besucher weiterbringt.

Verständlichkeit fördert Verkäufe: Kundenfreundlich schreiben mit diesen 7 Tipps

  • Kundenfreundlich schreiben ist einfach. Du musst nur die richtigen Wörter weglassen (frei nach Mark Twain). Zum Beispiel die Floskeln, die wir alle nicht mehr hören können und die beim Lesen langweilen. Willkommen auf unserer Website, im Mittelpunkt stehen Ihre Wünsche, Qualität ist uns wichtig – diese Sprüche gehören in die Tonne. Deckel drauf, nie wieder rausholen. Lies dazu den reichhaltigen Ratgeber gegen Floskeln unserer Gastautorin Claudia Aschour.
  • Kundenfreundliche Formulierungen sind freundlich, positiv und schlank, versperren dem Besucher aber nicht den Weg zur Information. Wenn etwas nicht auf den ersten Blick relevant erscheint, verschwinden Besucher schnell wieder. Merke: Online-Nutzer suchen immer Information. Freundliche Kommunikation ist wichtig, erfolgt aber parallel zur Information.
  • Lange Schachtelsätze sind so förderlich wie ein Verkäufer, der am liebsten sich selbst reden hört. Lass den Kunden verschnaufen. Wenn jemand deine Texte zwei-, dreimal lesen muss, wirkt die Werbung nicht.
  • Das Gegengift langweiliger Floskeln ist anregende Sprache. Erzähle Geschichten wie ich von KAISER+KRAFT am Anfang des Textes, dann fällt es Besuchern leichter, Dir zu folgen. Beschreibe Situationen und Produkte bildhaft, statt mit zu oft gebrauchten Adjektiven die Fantasie des Kunden abzutöten. Einen spannenden Ratgeber für anregende Sprache mit weniger Floskeln findest Du in diesem 40-minütigen Podcast-Interview mit Journalismus-Dozent Christoph Seidl: Wer die Adjektive weglässt, schreibt bessere Texte
  • Lass alles weg, was Du aus Behördenschreiben, Polizei-Pressemitteilungen oder Reden von Politikern kennst: Passiv-Formulierungen, den Nominalstil, unpersönliche Sprache (man).
  • Sei möglichst prägnant, sag erst das Wichtige und teile Deine Sätze nach dem Grundsatz auf: Ein Gedanke pro Satz.
  • Gliedere Deinen Text in kurzen Absätzen, nicht mehr als acht Zeilen pro Absatz. Überschreibe wichtige Absätze mit aussagekräftigen Überschriften. Hier kannst Du auch mit Keywords arbeiten. In meinem Interview SEO-Expertenrunde geben SEO-Profis Tipps zum Einsatz von Keywords in Texten.

Empathisch schreiben: Auf die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe eingehen

Deine Zielgruppe hat Bedürfnisse, Wünsche, Probleme: Je besser Du sie kennst, desto genauer kannst Du Deine Texte auf Kunden ausrichten.

  • Leite einen Text mit einem häufigen Problem, einer Situation ein, die Dein Kunde kennt. Stelle möglichst früh eine Lösung in Aussicht, damit sich das Weiterlesen in den Augen Deiner Kunden lohnt.
  • Stell Dir Deinen Kunden vor, während Du Deinen Text schreibst.
  • Frage Dich immer wieder, ob Du mit Deinem Text langweilst oder anregst. Überforderst Du den Kunden? Würdest Du hier weiterlesen? Stellst Du das Produkt, die Leistung interessant dar? Würdest Du das verstehen? Eine neutrale Hilfe kann unser kostenloses Textanalyse-Tool sein – denn unsere Gedanken wirken auf andere oft komplizierter als wir glauben. Eine unabhängige Analyse deckt umständliche Formulierungen und schwere Sätze auf.
  • Lass Deinen Text mindestens eine Nacht liegen, um ihn selbst besser einschätzen zu können, oder beauftrage ein Lektorat.

Wenn Du Deinen Schreibstil weiterentwickeln willst und eine Fortbildung suchst, schnuppere in meinen Online-Kurs hinein: Zertifizierte/r Online-Texter/in

Bild von pasja1000 auf Pixabay

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