Medien-Echo · Haufe

Haufe zur EmpCo-Studie: Jede zweite Firma kommuniziert regelwidrig

Haufe Sustainability fasst unsere EmpCo-Erhebung für Nachhaltigkeits- und Marketingverantwortliche zusammen: Gut die Hälfte der Firmen mit Nachhaltigkeitsaussagen verstößt gegen bestehende oder bald geltende Vorgaben.

9. September 2026 · Medien-Echo · Bericht auf Haufe · zusammengefasst von der WORTLIGA-Redaktion


Symbolbild: Haufe zur EmpCo-Studie: Jede zweite Firma kommuniziert regelwidrig
Symbolbild: WORTLIGA

Seiten-Urteile

476 geprüfte Unternehmensseiten

Seiten-Urteile: 38 Prozent nicht Skript-konform, 36 Prozent konform, 26 Prozent ohne eigenen Claim
Von allen 476 geprüften Webseiten verfehlen 38 Prozent das Experten-Skript. Unter den Seiten, die einen eigenen Nachhaltigkeitsclaim verwenden, liegt der Anteil bei 51 Prozent.

Haufe Sustainability hat unsere Studie unter der Überschrift „Greenwashing-Alarm: Jede zweite Firma kommuniziert regelwidrig“ eingeordnet. Redakteur Christoph Herzog richtet den Text an ESG- und Marketingverantwortliche: Ab dem 27. September 2026 gilt die EmpCo-Umsetzung im UWG – viele Unternehmen sind darauf offenbar nicht vorbereitet.

51 Prozent auf Unternehmensebene

Haufe gibt die Zahlen der Erhebung wieder: 181 von 476 Seiten (38 Prozent) verstoßen gegen das sechsteilige Prüfschema, 170 Seiten (36 Prozent) halten es ein. Von 345 Firmen mit eigenen Claims weisen 176 Verstöße auf (51 Prozent).

Besonders hebt das Fachportal die kompensationsbasierte Klimaneutralität hervor: 42 Websites stützen „klimaneutral“ auf Ausgleichsmaßnahmen – ab dem Stichtag unzulässig. Bei 25 Seiten ist das der einzige Verstoß; nach heutigem Recht läge die Quote bei 33 Prozent.

Gidon Wagner wird mit der Formel zitiert, Belege am Ort der Aussage zu führen. Magnus Herkner Hetz sieht in den Daten den Impuls, Kommunikation und Compliance zusammenzubringen.

Quelle zum Originalartikel:
Greenwashing-Alarm: Jede zweite Firma kommuniziert regelwidrig (Haufe, 09.09.2026)

Zur Studie: Formulieren Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsclaims EU-konform?