Content optimieren

So bringst Du Deinen Text über gute Google-Rankings weit hinaus

Content optimieren: Die zwei Ebenen für bessere Inhalte

Die meisten Texte haben ein Problem: Entweder langweilen sie mit schwacher Sprache, oder sie sind inhatlich dünn. Für begeisterte Leser optimieren wir auf zwei Ebenen: Erstens: Sprache und Struktur; die Wirbelsäule des Textes. Zweitens: Der Inhalt; das Fleisch am Knochen. Dieser kurze Leitfaden hilft Dir zum Ziel: Kopf und Herz Deiner Leser gewinnen.

1. Gib Deinen Text in die WORTLIGA Textanalyse ein – sie hilft Dir, den Inhalt ansprechender und verständlicher zu machen.

Wenn Du Dich nach den Ergebnissen der Textanalyse richtest, ist der Text sprachlich meistens schon zu 80-90 Prozent optimiert. Vorhandene Grammatik-Basics und Zeichensetzung vorausgesetzt. Natürlich passt nicht jeder Tipp der Textanalyse für Deinen Content. Aber durch die systematische Analyse Deines Textes ohne Wenn und Aber merzt du sprachliche Schwachstellen schneller und zuverlässiger aus.

2. Mach bei der Text-Qualität den Deckel drauf

Wenn Du ein erfahrener Texter bist, hast Du sicher Deine Mittel, und Wege, um Texte zu vollenden. Wenn du weniger geübt bist, empfehle ich Dir, Deinen Text mit dieser Checkliste aus der WORTLIGA Akademie auf Qualität zu prüfen. Natürlich können auch erfahrene Journalisten und Texter von dieser Checkliste profitieren.

3. Prüfe: Deckt der Text wirklich die Bedürfnisse der Leser ab? Fehlt noch etwas? Dieser Prozess ist eigentlich nie fertig. Du kannst einen Text immer noch besser auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zuschneiden. Genauso, wie Du einen Text sprachlich immer noch ansprechender und verständlicher machen kannst.

Ein toller Weg, diese Bedürfnisse zu recherchieren, sind Suchbegriffe bei Google. Gib einen Suchbegriff ein und schau, welche anderen Begriffe Dir Google vorschlägt. Das sind die Gedanken anderer Nutzer. Eine Goldgrube für Content-Produzenten!

So entsteht eine erstklassige, kleine Zielgruppenanalyse. Am besten ist natürlich, wenn Du Deine Zielgruppe auch persönlich kennst und schon einige Monate bis Jahre Erfahrung mit diesen Menschen gesammelt hast. Dann verstehst Du nämlich besser, was die verschiedenen Suchbegriffe meinen.

Content mit diesen Erkenntnissen zu optimieren, ist nicht nur fürs SEO gut, sondern auch für Texte, die in Social Media die Runde machen sollen, oder die Du mit einem Newsletter versenden möchtest. Oder die in Eurer Kundenzeitschrift oder im Vereinsheft erscheinen sollen. Du schaust Deinen Lesern damit ein Stück weit in den Kopf und verstehst besser, was genau sie an Deinem Thema noch interessiert.

4. Erweitere (oder kürze) Deinen Text mit den Erkenntnissen aus dieser Analyse. Oder macht es Sinn, den Text in mehrere Texte aufzuteilen? Etwa, weil Du einen wichtigen neuen Schwerpunkt entdeckt hast, der ein eigenes Thema rechtfertigt?

5. Kürze! Kürzen ist sehr wichtig beim Optimieren: Früher hat man Texte für Google künstlich aufgeblasen und mit Keywords gespickt. So leicht führt man die Suchmaschine aber nicht mehr hinters Licht. Also: Kürzen! Denn kurze Texte werden häufiger gelesen. Kürzen zahlt also aufs Ziel ein, dem Nutzer das Lesen so angenehm wie möglich zu machen. 

Schreib den perfekten Text zu einem Thema, und dann kürze ihn um 20-30 Prozent. Das ist sau-schwer, aber lohnt sich – sofern Du die Zeit hast oder bezahlt bekommst. Dann hast du richtig gute Arbeit gemacht.

Die Erfahrung zeigt, dass kürzere Texte sprachlich besser werden, weil sie weniger Floskeln haben und ohne Geschwätzigkeit und unnötige inhaltliche Ausflüge auskommen. Weil sie direkt geschrieben sind, nicht im Passiv und mit weniger Füllwörtern voll sind.

Content optimieren: Mehr Umfang ist nicht automatisch besser

Es gibt immer wieder Gerüchte, Content bräuchte eine bestimmte Länge, um etwa bei Google zu ranken – wenn Du Dir die Suchergebnisse aber einmal ansiehst, gewinnen nicht die längsten Seiten, sondern die vertrauenserweckenden Seiten. Die sich in einem Thema einen Namen gemacht haben. “Branding” ist das Stichwort.

Für diese Arbeit, sich einen Namen zu machen, sind beliebte Inhalte wichtig, die der Zielgruppe Spaß machen und den Menschen weiterhelfen. Inhalte, die Nutzer liken, weiterempfehlen, immer wieder aufrufen. Texte, die Nutzer positiv bewerten oder unter denen sie ihren Kommentar hinterlassen, weil sie sich daran beteiligen wollen. Weil sie überzeugt sind, dass der Autor auf ihre Fragen gute Antworten weiß.

Zusammengefasst: Optimaler Content dreht sich um den Nutzer. 

Wenn Du Deinen Content optimierst, lass ihn um den Nutzer drehen. Kenne den Mensch, den Leser, seine Situation. Optimiere mit dem Ziel, diesen Mensch anzusprechen und zu begeistern, ihm weiterzuhelfen. Was will er? Mach es Lesern so angenehm wie möglich, Deine Inhalte zu konsumieren und sei dabei so hilfreich, nützlich, interessant und relevant wie möglich. 

Geh ruhig über Fließtext hinaus. Der Leser soll möglichst wenig lesen müssen, das gilt vor allem für Ratgeber. Biete Tabellen, Vorlagen, Vergleiche und andere kreative Modelle an, in dem Du zum Beispiel Punkte oder Noten vergibst, für oder gegen bestimmte Wege, Produkte oder Lösungen. Damit schaffst du Inhalte, die mehr Nutzen bieten und die optimal und optimiert sind – in jeder Hinsicht. Inhalte, die mehr als Futter für die Suchmaschine sind. Die zwar Top-Voraussetzungen für beste Rankings haben, aber Dir auch treue Nutzer und Fans bescheren – weit über SEO-Erfolg hinaus.

Autor dieses Textes: Gidon Wagner – Kontakt: gwagner@wortliga.de

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