Warum klares Denken jeden Prompt schlägt
Bei der Arbeit mit KI im journalistischen Alltag zeigt sich schnell ein gewaltiger Haken: Die Programme prüfen keine Quellen und ignorieren publizistische Standards. Manchmal erfinden sie sogar komplette Interviewfragen und die dazugehörigen Antworten.
Maike Dugaro kennt diese Fallstricke genau. Die Journalistin, Biografin und Dozentin [1] gibt regelmäßig Seminare für Kommunikationsprofis. Sie weiß aus Erfahrung: Wer ungeprüfte KI-Texte blind übernimmt, riskiert fatale Fehler und verliert seine Glaubwürdigkeit.
Ein guter Text zieht den Leser hinein, bleibt verständlich und bringt eine Botschaft präzise auf den Punkt. Das erreichst Du nur, wenn Du selbst zum virtuellen Rotstift greifst. Dugaro unterstützt Menschen und Organisationen dabei, genau dieses Sprachgefühl zu entwickeln. Auf ihrer Website[2] zeigt sie, wie wichtig es ist, Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten.
Gut zu wissen: Die Regeln für verständliche Sprache sind zeitlos. Schon der britische Schriftsteller George Orwell riet dazu, das Passiv zu vermeiden und kurze Begriffe zu bevorzugen [3]. Statt „in diesem Moment“ schreibst Du also besser „jetzt“ [3]. Und wenn der Schreibfluss komplett stockt? Dann empfiehlt Bestsellerautor Ernest Hemingway, einfach den wahrsten Satz aufzuschreiben, den Du kennst [4].
Wer selbst an seinen Sätzen feilt, schärft seine eigene Botschaft. Das zahlt sich gleich doppelt aus. Du bewertest maschinelle Ergebnisse kompetenter und steuerst die Programme deutlich gezielter. Wer klar formuliert, weist die KI präziser an und erhält prompt bessere Resultate.
Dabei schließt echtes Handwerk die Technik nicht aus. Folgende Werkzeuge lassen sich im Schreiballtag sinnvoll kombinieren:
- Künstliche Intelligenz für erste Entwürfe und grobe Ideensammlungen.
- Strukturierungs-Software für den inhaltlichen Überblick bei großen Projekten.
- Textanalyse-Programme für den objektiven Feinschliff und die Lesbarkeit.
Wie Du sprachliche Schwächen sofort sichtbar machst
In den Seminaren der Dozentin stehen die Teilnehmer häufig unter starkem Zeitdruck. Sie müssen Texte schnell überarbeiten und brauchen Sicherheit bei der redaktionellen Bewertung. Oft spüren sie intuitiv, dass ein Absatz holpert, können das Problem aber nicht genau benennen. Genau hier bringt die WORTLIGA Textanalyse Licht ins Dunkel.
Das Tool markiert unverständliche Passagen farbig und liefert objektive Kriterien für die Überarbeitung. Statt sich auf ein vages Bauchgefühl zu verlassen, begründen erfahrene Schreiber ihre Änderungen plötzlich sachlich. Das stärkt ihre Position gegenüber Kollegen enorm. “Die Hinweise basieren nicht auf Geschmack, sondern auf klaren, nachvollziehbaren Kriterien. Das stärkt das Vertrauen in die eigene redaktionelle Arbeit.”, erzählt Maike Dugaro im Gespräch mit uns. Das Feedback am Bildschirmrand motiviert die Teilnehmer zudem, direkt weiterzumachen und ihre Entwürfe Schritt für Schritt zu verfeinern.
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Schwäche maschineller Texte |
Die handwerkliche Lösung |
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Fakten und Zitate werden oft frei erfunden |
Konsequente Quellenprüfung nach publizistischen Standards |
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Formulierungen klingen werblich und austauschbar |
Fokus auf Sachlichkeit und eine präzise Kernbotschaft |
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Fehlende inhaltliche Tiefe |
Saubere Beantwortung der Fragen: Worum geht es und für wen? |
Wie gelingt der Einstieg in verständliche Texte?
“Der wichtigste Schritt ist Klarheit: Worum geht es im Text – und für wen schreibe ich ihn? Wer diese Fragen sauber beantwortet, legt die Grundlage für verständliche und zielgerichtete Texte.”, sagt Dugaro.
Ist diese Grundlage geschafft, investierst Du anfangs zwar etwas mehr Zeit, gewinnst aber langfristig an Tempo. Die Software nimmt Dir das Denken am Ende nicht ab, aber sie ist ein gnadenloser Sparringspartner für Deine Klarheit.
Erlebe den Aha-Moment selbst: Probiere die WORTLIGA Textanalyse für Deine Entwürfe aus und lerne von Experten wie Maike Dugaro, wie Du Deine Leser wirklich fesselst.
Maike Dugaro schreibt für Menschen und Organisationen, die verstanden werden wollen. Ihr Portfolio umfasst journalistische Texte, Websitetexte und Unternehmenskommunikation. Als Ghostwriterin macht sie Lebensgeschichten in Privatbiografien sichtbar und verfasst Romane für Kinder sowie Jugendliche. Ihr Fokus liegt darauf, dass Inhalte die Zielgruppe wirklich erreichen.
Sie gibt Seminare für Profis, leitet Workshops für junge Menschen und bietet Lesungen an. Zudem begleitet sie Personen dabei, ihre eigene Geschichte zu entwickeln und aufzuschreiben. Ein guter Text muss für sie wirken, einziehen und die Botschaft präzise auf den Punkt bringen. Auf ihrer Seite www.maikedugaro.dezeigt sie, wie sie Sprache nutzt, um Wirkung zu erzielen.
Quellen
- [1] www.akademie-fuer-publizistik.de/lecturers/dugaro/
- [2] www.maikedugaro.de/
- [3] themindcollection.com/de/george-orwells-6-regeln-des-schreibens/
- [4] hemingwayswelt.de/page/2/
- [5] fair-text.com/blog/leichte-sprache-regeln/

Katrin Dugaro Carrena

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