Wie Du mit Teilnehmern den Behörden-Sprech knackst

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Beamtendeutsch, Schachtelsätze und Herrschaftssprache: Wenn Du Verwaltungen und Behörden schulst, kennst Du die harten Widerstände im Seminarraum. Dr. Jörg Bockow zeigt Dir, wie Du mit klaren Übungen und dem WORTLIGA-Ampelsystem selbst eingefleischte Bürokraten zu verständlichen Schreibern machst.

Wenn Du als Dozent oder Inhouse-Coach Kommunikationstrainings in Behörden oder Konzernen gibst, kennst Du den Moment. Deine Teilnehmer erhalten die Bitte, ihre Texte einfach, kurz und verständlich zu schreiben. Die Abwehrreaktion aus dem Plenum:

„Wenn wir das so einfach ausdrücken, klingt das ja wie Kindersprache! Da nimmt uns doch kein Bürger mehr ernst.“

Dr. Jörg Bockow kennt diese Diskussionen. Der Journalist ist seit vielen Jahren Dozent an der Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfalen (Mont-Cenis). Er schult Mitarbeiter aus Ministerien, Bezirksregierungen und der Polizei in verständlicher Sprache. Seine Erfahrung zeigt Dir: Wenn Du komplexe „Herrschaftssprache“ aufbrechen willst, kommst Du mit reinem Frontalunterricht nicht weit. Du musst objektiv messbar machen, wie unverständlich ein Text ist.

Wie Du Dr. Bockows Methode in Deinen Schreibwerkstätten nutzt:

Schritt 1: Der Schock-Moment durch Fremdtexte

Anstatt Deinen Teilnehmern anfangs zu erklären, was sie falsch machen, konfrontierst Du sie mit der Realität.

Deine Übung: Du teilst ein Arbeitsblatt mit 14 echten, hochkomplexen Sätzen aus Behörden und Ministerien aus. Die Aufgabe lautet: Übersetzen Sie diese Sätze so, dass ein normaler Mensch sie versteht.

Der Effekt: „Ich höre dann immer das Aufstöhnen“, berichtet der Dozent. Deine Teilnehmer fassen sich an den Kopf und beklagen, dass diese Sätze völlig unlesbar seien. Genau an diesem Punkt holst Du sie ab: Du zeigst ihnen auf, dass sie gerade über ihre eigene Berufssprache stolpern. Das Problem ist erkannt.

Schritt 2: Die Praxis-Übung (Raus aus dem Fachgebiet)

Um Deine Teilnehmer aus ihrem juristischen oder bürokratischen Korsett zu befreien, lässt Du sie keinen Fachtext schreiben.

Die Aufgabe: Schreiben Sie ein Porträt über den Kollegen oder die Kollegin neben Ihnen. Es ist für das Intranet oder für die Mitarbeiterzeitung gedacht. Die Zeitvorgabe beträgt 20 bis 30 Minuten.

Dein Ziel: Deine Teilnehmer lernen, Geschichten zu erzählen, Neugier zu wecken und den Leser bei der Stange zu halten. Ohne sich hinter Paragrafen zu verstecken.

Schritt 3: Der Beamer und die WORTLIGA als unbestechlicher Co-Trainer

Jetzt kommt der wichtigste Teil Deines Seminars: Du besprichst die Ergebnisse. Hier scheitern viele Trainer, weil Textkritik oft subjektiv wirkt („Ich würde das anders formulieren“). Geh wie Bockow einen anderen Weg: Wirf die Texte Deiner Teilnehmer über den Beamer an die Wand.

Anschließend nutzt Du das WORTLIGA Textanalyse-Tool vor versammelter Mannschaft.

„Das Tool ist für mich ein unbestechlicher Buddy“, erklärt Bockow. Er nutzt es gezielt, um seine Lehren (basierend auf dem Hamburger Verständlichkeitsmodell) zu objektivieren. Wenn Du vorne predigst, dass starke Verben wichtig sind und Nominalstil („-ungen“) den Text tötet, ist das Deine Dozenten-Meinung. Wenn das Tool aber exakt diese Schwächen farblich rot markiert, ist es ein unumstößlicher Fakt.

So nutzt Du die Metriken live im Seminar:

  • Schachtelsätze enttarnen: Das Tool markiert Sätze, die zu lang sind. Deine Gruppe erarbeitet sofort gemeinsam, wo man den Punkt setzen muss.
  • Nominalstil aufbrechen: Sobald das Tool Substantivierungen ankreidet, gibst Du die Frage ins Plenum: „Wie lautet hier das starke, treibende Verb, das sich hinter dem Substantiv versteckt?“
  • Der „Kaisers neue Kleider“-Effekt: Das Tool reduziert aufgeblasene Sätze auf ihren eigentlichen, oft banalen Kern. Deine Teilnehmer erkennen, dass Verständlichkeit keine „Kindersprache“ ist, sondern echtes Handwerk.

„Ich fühle mich durch das Tool in meiner Lehre unterstützt und beglaubigt. Es nimmt mir als Trainer die Rolle des ewigen Kritikers ab, weil das Feedback authentisch und objektiv von einer Software kommt.“
– Dr. Jörg Bockow

Zeigen statt Behaupten und mehr Akzeptanz im Seminar erzeugen

Dr. Bockows Methode beweist: Deine modernen Kommunikationstrainings brauchen Interaktion und Feedbackschleifen. Wenn Du aufhörst, Schreibregeln nur zu predigen, und sie stattdessen live durch Tools wie die WORTLIGA misst, verschwinden die Diskussionen über „guten Stil“. Übrig bleibt der Wille, den Index auf Grün zu bringen.

Du schulst selbst, gibst Seminare oder hältst Inhouse-Trainings? Spare Dir wertvolle Vorbereitungszeit! Mit der WORTLIGA Textanalyse baust Du in Minuten eine ganze PowerPoint-Präsentation über verständliche Sprache mit fertigen Vorher-Nachher-Beispielen.

Mit einer kostenlosen Coaching-Lizenz nutzt Du außerdem die WORTLIGA Textanalyse kostenlos mit Deinen Teilnehmern in Seminaren und Schulungen.

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