Rhetorik

Rhetorik ist die Kunst, wie Du Dich effektiv ausdrückst und Menschen überzeugst. Du findest Rhetorik vor allem in Werbung, Politik und in der Philosophie.

Warum solltest Du Rhetorik lernen?

Mit rhetorischen Mitteln transportierst Du Deine Botschaft wirkungsvoller an Deine Leser. Du kannst die Aussage Deiner Texte veranschaulichen, indem Du Gefühle oder eine bestimmte Atmosphäre ausdrückst.

Die häufigsten rhetorischen Mittel

  • Metapher: Du verbindest sprachlich zwei Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Beispiel: Jemand sucht die Nadel im Heuhaufen. In Wirklichkeit ist gemeint: Jemand lässt sich auf eine Aufgabe ein, die er fast unmöglich lösen kann.
  • Anapher: Du wiederholst Wörter mehrmals am Anfang eines Satzes. Beispiel: Noch schneller. Noch sicherer. Noch günstiger.
  • Vergleich: Du verknüpfst zwei Sachverhalte durch das Wort „wie“. Beispiel: Er brüllt wie ein Löwe.
  • Rhetorische Frage: Du stellst eine Frage, die niemand beantworten muss, weil die Antwort bereits klar ist. Beispiel: „Wie oft soll ich dir das noch sagen?“
  • Personifikation: Du gibst Dingen oder Tieren menschliche Eigenschaften und machst sie dadurch lebendig. Beispiel: Die Sonne lacht.
  • Alliteration: Du beginnst zwei aufeinanderfolgende Wörter mit dem gleichen Buchstaben. Beispiel: Wind und Wetter, Kaffee und Kuchen.
  • Klimax: Hierbei reihst du Wörter oder Satzteile aneinander und steigerst sie. Beispiel: „Ich kam, sah und siegte.“

Woher kommt Rhetorik?

Die Rhetorik stammt aus der Antike. Die redegewandten Griechen entwickelten eine Kunst, um systematisch Menschen zu überzeugen – zum Beispiel vor Gericht, einem Publikum oder beim Verhandeln.