Die Corona-Krise hat auch den Alltag von Lehrern auf den Kopf gestellt. Von jetzt auf gleich sollte die Umstellung auf digitalen Unterricht gelingen. Selbstverständlich gibt es eine ganze Reihe an Online-Tools, die dabei helfen sollen. Doch welche Tools sind tatsächlich erfolgreich und für wen eignen sie sich überhaupt? Eine hilfreiche Adresse ist das Portal des bayerischen Kultusministeriums – es veröffentlicht eine Linksammlung für das Lernen zuhause und empfiehlt die WORTLIGA Textanalyse für den Deutschunterricht.

Wie funktioniert das Online-Tool?

Die Textanalyse prüft Texte nach den Regeln des Hamburger Verständlichkeitskonzepts auf Prägnanz und Lesbarkeit. Verdächtige Stellen markiert das Tool und regt an, diese zu verbessern. Die Software wird bereits von Schulen genutzt, aber auch Unternehmen, Behörden, Politiker und Wissenschaftler setzen das Tool zur Verbesserung ihrer Texte ein. So empfiehlt sogar der AOK Bundesverband die Textanalyse in seinem Handbuch “Gesundheitskompetenz im Fokus”.

Die WORTLIGA klärt die drei häufigsten Fragen, die Lehrer in den vergangenen Tagen im Zusammenhang mit der Textanalyse stellten:

  1. Entstehen der Schule nach der Corona-Krise Kosten für die Nutzung der Textanalyse? Nein. Während der Corona-Krise bietet WORTLIGA sein Tool Schulen kostenlos an. Nach dem Ende der Krise entstehen der Schule keine Kosten, wenn sie das Tool nicht weiter nutzen möchte. Das Unternehmen hat den bayerischen Solidaritätskodex Digitale Bildung unterzeichnet und versichert darin, das Tool unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Das Angebot einer kostenlosen Schullizenz während der Corona-Krise gilt natürlich auch für Schulen anderer Bundesländer sowie für Österreich und die Schweiz.
  2. Für welche Klassen eignet sich das Tool? Für alle Schüler, die deutschsprachige Texte schreiben und sicher im Umgang mit Online-Anwendungen sind. Das Internetportal des bayerischen Kultusministeriums “mebis” empfiehlt die Textanalyse für die Sekundarstufe I und II.
  3. Wie hilft das Tool beim digitalen Lernen? Das Tool nimmt Schülern das Denken nicht ab, sondern regt sie dazu an, sich selbständig mit ihren Texten auseinanderzusetzen. Vorurteilsfrei kennzeichnet die Textanalyse mögliche textliche Schwachstellen und regt zur Überarbeitung an. Auf diese Weise lässt sich das Bewusstsein beim Schreiben schärfen, um Texte besser zu machen.

“Am besten lernt man aus seinen eigenen Fehlern”, ist sich WORTLIGA-Gründer Gidon Wagner sicher. Er ergänzt: “Mit der WORTLIGA-Textanalyse werden die Schüler zum Korrektor ihrer eigenen Texte und dazu angeregt, ihr Schreibvermögen selbstständig zu verbessern.”

Den kostenlosen Zugang erhalten Lehrer, indem sie unter Angabe einer gewünschten E-Mail-Adresse eine Mail an kontakt@wortliga.de schreiben. Dann wird eine Schullizenz erstellt. Schüler loggen sich anschließend über den Browser mit einem zentralen Zugang ein.

Datenschutz gewährleistet

Das Tool speichert keine eingegebenen Daten und Texte von Schülern – auch das versichert das Unternehmen im Solidaritätskodex Digitale Bildung. Die Verbindung erfolgt SSL-verschlüsselt auf Servern in Deutschland. 

Über die WORTLIGA Textanalyse

Im Jahr 2012 veröffentlichte das Redaktionsbüro WORTLIGA GmbH die kostenlose Web-Anwendung “Textanalyse”. 2018 begann das Wortliga-Team, die Software weiterzuentwickeln, und führte ein “Freemium-Modell” ein – die Grundversion der Textanalyse ist weiterhin kostenlos. Die Premium-Variante prüft Texte ohne Einschränkungen und hat außerdem die Rechtschreib- und Lektoratssoftware von LanguageTool an Bord. In den letzten Jahren entdeckten auch immer mehr Lehrkräfte die Software für sich, um Schüler beim eigenständigen Lernen zu unterstützen.

Ihr Ansprechpartner

Gidon Wagner
gwagner@wortliga.de
0160 938 78 311

Unterstützt wird die Aktion von der Berliner PR-Agentur m3 PR.

Bild von Free-Photos auf Pixabay

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