Der Leser Deiner Webtexte ist scheu wie ein Reh. Oft scannt er Artikel vor dem Lesen grob, um den Aufwand abzuwägen. Wittert er dabei unübersichtliche Texte ohne Absätze und sinnvolle Zwischenüberschriften, verschwindet er wieder im Dickicht des Internets. Es ist egal, wie inhaltlich wertvoll Dein Content gewesen wäre: Dein Leser-Reh ist für immer verschwunden, denn der Internetwald ist groß.

Weiterlesen

Eine gute Einleitung ist vor allem kurz. Studien[1] zeigen: Die Wahrscheinlichkeit, dass Leser abspringen, ist in den ersten beiden Absätzen am höchsten. Daher sollte Dein Leser schnell zu den Informationen gelangen, die für ihn relevant sind. Mit den 8 Archetypen erreichst Du dieses Ziel leichter.

Weiterlesen

Warst Du jemals in einem Escape Room? Hier merkst Du, es gibt zwei Arten von Menschen: Die einen stürmen wild in jede Ecke und untersuchen jeden Gegenstand auf irgendwelche Hinweise. Finden sie etwas, versuchen sie, einen Zusammenhang zu anderen Fundstücken herzustellen, ohne wirklich zu wissen, was dabei rauskommen soll.

Die anderen stehen nur da und denken nach. Sie wollen erst wissen, was sie überhaupt herausfinden sollen. Doch ihr strategisches Kalkül, bringt sie auch nicht weiter. Bis sie wissen, wonach sie suchen sollen, sind die anderen schon fast fertig.

Beim Schreiben gibt es die gleichen beiden Methoden: Drauflosschreiben und danach alles zusammenbasteln, oder planen und dann schreiben. Beide Wege können zum Erfolg führen, bergen aber auch Gefahren. Du musst Dir über Dein Ziel im Klaren sein.

Weiterlesen


In Hänsel und Gretel steht geschrieben:

Vor einem großen Walde stand die Behausung eines armen Holzhackers und seiner Familie. […] Sein Einkommen war gering und einmal, beim Auftreten einer landesweiten Teuerung, spitzte sich die Situation hinsichtlich des täglichen Broterwerbs weiter zu. Beim abendlichen Gedankenmachen und Herumwälzen im Bette begann er ein Gespräch mit seiner Frau: „Was soll aus uns werden? Wie gewährleisten wir die Sicherstellung bezüglich der Versorgung unserer Kinder trotz eigenem Nahrungsmittelengpass?“

Natürlich steht das so nicht in Hänsel und Gretel und diese Darstellung ist selbstverständlich übertrieben. Aber: Wäre Dir bereits beim ersten Satz aufgefallen, dass er zu unlebendig geschrieben ist?

Weiterlesen

Du willst einfach drauf los schreiben, aber das leere Word-Dokument lacht Dir hämisch entgegen? Du möchtest deine Fähigkeiten als Texter verbessern, aber Dir fehlt der richtige Input? Gestandene Profis verraten Dir hier, was sie inspiriert und welche technischen Hilfsmittel sie verwenden. Außerdem geben sie Dir Tipps für eine erfolgreiche Karriere als freiberuflicher Texter.

Weiterlesen

Welcher Textkurs ist der richtige für Dich? Einsteiger und etablierte Schreiber, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen, stehen vor dem gleichen Problem: Weil es eine offizielle Ausbildung zum Texter nicht gibt, unterscheiden sich die Angebote stark. Diese Übersicht hilft Dir bei Deiner Entscheidung:

Weiterlesen

Ein Gastbeitrag von Iris Staron.

Marken wie Lego, Amazon, Tesla oder Pampers haben eines gemeinsam: Sie alle überzeugen ihre Kunden mit einer unverwechselbaren Markenstimme. Gerade heute, wo Produkte und Dienstleistungen häufig austauschbar sind, ist eine starke Brand Voice unverzichtbar. Sie hilft Dir, aus der Masse herauszuragen und zu einer Love-Brand zu werden. Immer, wenn Du im Namen Deiner Marke schreibst, mit Nutzern auf Social Media interagierst oder Kontakt zu Interessenten aufnimmst, verwendest Du Deine Markenstimme.

Weiterlesen

In der ersten Ausgabe des Textdoktors starten wir mit einer würdigen, weil lehrreichen ersten Gesprächsrunde zu guten Texten. 

Weiterlesen

Die Lautsprecher haben aufgrund ihrer fortschrittlichen Bauweise einen sehr guten Bass.

Das Bassreflex-System verwöhnt dich mit druckvollen Tiefen.

Was unterscheidet diese beiden Aussagen in einer Produktbeschreibung? Welche überzeugt dich mehr?

Im ersten Fall wird eine allgemeine Aussage getroffen, die nur vage begründet wird. Bei genauerer Betrachtung fragst du dich:

  1. Inwiefern ist der Bass denn „sehr gut“?
  2. Was habe ich mir unter einer „fortschrittlichen Bauweise“ vorzustellen?

Die zweite Version bemüht sich, diese Fragen zu beantworten. Sie stellt den Kunden in den Mittelpunkt, da seine möglichen Nachfragen beantwortet werden. Sie wirkt kompetenter, weil die enthaltenen Aussagen konkreter sind.

Weiterlesen

Sie sprechen Ihren potentiellen Kunden mit „Hallo Herr Müller“ an? Wunderbar! Die Anrede ist jovial und zeigt zugleich Respekt. Mit so jemandem kommt man gerne ins Geschäft. 

Es sei denn, Herr Müller ist Schweizer. Dann haben Sie mit den ersten drei Worten Ihren Kunden bereits vor den Kopf gestossen. Denn „Hallo“ ist in Helvetien für Duzfreunde reserviert. Ein „Hallo Herr Müller“ ist also eine mittlere Unhöflichkeit. Herr Müller allerdings wird Sie Ihren Fauxpas keinesfalls spüren lassen, sondern vielmehr betont freundlich reagieren. Schliesslich sind die Müllers genauso wie die restlichen Schweizerinnen und Schweizer höfliche Menschen. Darum werden sie sich auch nicht anmerken lassen, dass Sie längst in der für Deutsche reservierten Schublade gelandet sind. Diese trägt die Beschriftung: „Unangenehm direkte Leute; fallen mit der Tür ins Haus.“

Weiterlesen